• Horror-Silvester

    Unvorstellbar! An Silvester wurden zahlreiche Frauen mitten in Köln befummelt und beklaut

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Silvester in Köln: Übergriffe auf Frauen und Mädchen

Eine Horror-Vorstellung! Was als Silvester-Party an der Domplatte in Köln begann, endete für viele Mädchen und Frauen als absoluter Alptraum: Sie wurden belästigt, befummelt, beschimpft und ausgeraubt. Sogar von einer Vergewaltigung wird berichtet. Aber was ist eigentlich genau passiert?

Silvester in Köln: Übergriffe auf Frauen und Mädchen

Die Domplatte in Köln am Hauptbahnhof ist ein beliebter Treffpunkt. Klar, dass hier an Silvester ein riesen Getümmel ist. Diese Ansammlung machten sich die Täter zunutze: Männergruppen umzingelten gezielt Frauen und Mädchen und griffen an ihren Busen, Hintern und auch zwischen die Beine. Sie beschimpften sie als Schlampen und versuchten teilweise die Röcke hoch zu schieben und den Slip runter zu reißen. Wenn die Männer von den Opfern abließen, fiel denen häufig noch auf, dass ihre Handys, Geldbeutel und Papiere geklaut wurden.

Bis Dienstagmorgen sind bei der Polizei 90 Anzeigen eingegangen: Massive sexuelle Übergriffe, Diebstahl und Körperverletzung werden als Tatbestand angegeben. „Die waren mit ihren Händen überall. Ich hatte Finger an allen Körperöffnungen. Ich habe die ganze Zeit nur geschrien", berichtet ein 23-jähriges Opfer gegenüber der Bild Zeitung. Sie und ihre Freundin wurden erst von einer Männergruppe angerempelt, dann umzingelt und letztendlich missbraucht und beklaut.

Die Männer sollen zwischen 15 und 30 Jahre alt gewesen sein und vom Aussehen her aus dem nordafrikanischen oder arabischen Raum stammen. Festgenommen wurde bis jetzt niemand, dem die Taten nachgewiesen werden konnten. Generell wurde über die Täter bis jetzt nicht viel berichtet. Vielleicht aus Angst, dass diese Vorfälle Fremdenhass schüren, der sich dann gegen Kriegsflüchtlinge richtet. Trotzdem muss den Täter der Prozess gemacht werden. "Wir nehmen es nicht hin, dass sich nordafrikanische Männergruppen organisieren, um wehrlose Frauen mit dreisten sexuellen Attacken zu erniedrigen", sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) zu den Vorfällen.

Deswegen setzt die Polizei nun alles daran, die Täter zu fassen und zu bestrafen. Jedoch gestaltet sich die Suche der SoKo „Neujahr“ als sehr schwierig: Auf dem Videomaterial aus der Dom- und Bahnhofsumgebung sind vor allem Menschenmassen zu sehen. Taten und Täter sind schwierig zu identifizieren. Daher ist die Polizei auf weiteres Videomaterial von Zeugen und Opfern angewiesen. Wie viele Männer tatsächlich zu den Tätern gehören, kann man nicht sagen. Insgesamt hatten sich rund 1000 Männer am Bahnhof versammelt. Absolut unvorstellbar! In Zukunft will die Polizei bei Großveranstaltungen mehr Präsenz zeigen, denn von den sexuellen Übergriffen und Diebstählen haben die Beamten am Kölner Hauptbahnhof nichts mitbekommen: "Wir haben erst durch die Anzeigen davon erfahren", so Wolfgang Wurm, Präsident der Bundespolizeistation Sankt Augustin.

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