• Tomasz Nadolski wird für immer aussehen wie 12

    Sein wahres Alter ist aber 25

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Krass: Tomasz Nadolski wird für immer aussehen wie 12

Ab einem bestimmten Alter können wir es gar nicht mehr erwarten, erwachsen zu werden. Machen zu können, was man möchte, nächtelang in Clubs zu feiern oder einfach bei der besten Freundin oder dem Freund zu schlafen, weil man mit 18 Mama nicht mehr fragen muss. Der süße Duft der Freiheit!

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Ab einem bestimmten Alter können wir es gar nicht mehr erwarten, erwachsen zu werden. Machen zu können, was man möchte, nächtelang in Clubs zu feiern oder einfach bei der besten Freundin oder dem Freund zu schlafen, weil man mit 18 Mama nicht mehr fragen muss. Der süße Duft der Freiheit!

Tomasz Nadolski wird dieses Gefühl niemals spüren. Obwohl er schon 25 ist, kann er sich nicht mal eben Zigaretten kaufen gehen, selbst, wenn er wollte. Geschweige denn in einen Club gehen. Denn wegen eines seltenen Gendefekts namens Morbus Fabry, der die Nieren, das Herz und die Haut betrifft, wird er für immer aussehen wie 12.

Warum?

Mit sieben Jahren soll er begonnen haben, sich nach dem Essen zu erbrechen. Chronische Schmerzen im Bauch, in den Händen und den Füßen machen sein Leben fast unerträglich, und erst wusste kein Arzt, was ihm fehlte. Sie rieten ihm, einfach viel mehr zu essen. Unmöglich für Tomasz. 

"Ich bin 25 Jahre alt und möchte wie ein Mann in meinem Alter aussehen. Ich hasse diesen Jungen, den ich jeden Tag im Spiegel sehe, weil ich es nicht bin“, sagte er gegenüber der britischen Metro. 

Sein trauriger Alltag

"Wenn ich zu Hause bin, sitze ich nur in meinem Zimmer und verbringe meine Zeit alleine."

Er traut sich kaum mehr vor die Tür, da er von seinen Mitmenschen gehänselt und beschimpft wird. 20 Stunden pro Tag hängt er am Tropf. Seine Füße sind so verformt, dass er nur speziell angefertigte Schuhe tragen kann. 

"Ich fühle Schmerzen in meinen Gelenken, Knochen, Muskeln. Jeder Zentimeter meines Körpers schmerzt mich. Ich kann nicht schlafen und normal leben.“

Er kann aufgrund seiner Krankheit nicht arbeiten, weswegen er von Sozialhilfe lebt. Der einzige Lichtblick: Das Pharmaunternehmen schenkt ihm seine nötigen Medikamente, die mehrere Tausend Euro im Jahr kosten.