• Tu was für die Umwelt!

    Menschen produzieren Müll, sie erzeugen Abgase und belasten durch ihr Konsumverhalten die Natur. Es ist so einfach, etwas für die Umwelt zu tun – lass' uns doch heute damit anfangen!

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Tu was für die Umwelt!

Es leben immer mehr Menschen auf unserem blauen Planeten, der dadurch natürlich auch mehr „verkraften“ muss. Menschen produzieren Müll, sie erzeugen Abgase und belasten durch ihr Konsumverhalten die Natur. Es ist so einfach, etwas für die Umwelt zu tun – lass uns doch heute damit anfangen! 

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Du wirst sehen, du fühlst dich tausendmal besser, wenn du dich für die Umwelt interessierst. Wir haben die besten Ideen gesammelt, mit denen du etwas für die Zukunft unseres Planeten tun kannst.

Kaufe mal Secondhand!

Ob Flohmarkt, eBay oder Kleiderkreisel, gebrauchte Sachen sind günstig und schonen die Umwelt. Und das Beste ist: Du kannst dir auch krasse Markensachen leisten, die sonst nicht im Budget liegen würden!

Die Qualität der angebotenen Sachen ist meistens gut. Auf dem Flohmarkt oder bei einem Kleidermarkt vor Ort kannst du die Ware natürlich leichter auf Flecken oder Löcher überprüfen, wenn du aber auf aussagekräftige Fotos achtest, wirst du auch online keine Probleme haben. Die meisten von uns haben so viele Sachen im Schrank, dass sie nicht einmal alles tragen können, und seine Lieblingsteile wird niemand verkaufen. Meist sind die Sachen also selten getragen, die zum Verkauf angeboten werden. Ein weiterer Vorteil neben der Ersparnis: Giftige Rückstände in den Textilien, die durch das Färben oder andere Behandlungen immer vorhanden sind, wurden schon ausgewaschen. Und du kannst ohne großes finanzielles Risiko auch mal einen Style-Trend ausprobieren, von dem du noch nicht weißt, ob er dir auf Dauer gefällt!

Plastik ade!

Es ist wirklich ein Trauerspiel, denn unsere Meere sind voller Plastik, das sich mittlerweile auch schon im Bauch vieler Fische und Vögel findet. Wir produzieren und verwenden einfach viel zu viel Wegwerfartikel, die aus Erdöl hergestellt werden und tausende Jahre brauchen, um zu verrotten. Anstatt nun weniger Kunststoff zu produzieren, finden sich die kleinen Partikel sogar in unseren Kosmetikprodukten, zum Beispiel in Peeling – igitt! Wir reiben uns also das Gesicht mit Plastik ab, das dann wieder im Abwasser landet. Natürlich hat Kunststoff seine Berechtigung, doch bei vielen Waren des Alltags finden wir heute tolle Alternativen. Schau doch mal:

Baumwolltasche statt Plastiktüte

Früher hat man beim Einkaufen ganz selbstverständlich eine Plastiktüte mitgenommen, doch diese sind in vielen Geschäften mittlerweile tabu. Leg dir am besten eine kleine Sammlung an waschbaren Mehrzwecktaschen zu. Man kann sich sogar seine eigenen Baumwolltaschen bedrucken lassen! So kommst du leicht an einen stylischen Begleiter für den Alltag, der die Umwelt nicht belastet.

Obst lose anstatt in Kunststoff

Auch die kleinen Tütchen hier und da beim Einkaufen ergeben in der Summe einen großen Berg an Plastik, der irgendwann in die Meere gerät. Wenn du Obst im Supermarkt abwiegst, dann kleb den Zettel doch direkt daran, anstatt eine extra Tüte zu nehmen. Verzichte nach Möglichkeit auf eingepacktes Obst und geh lieber auf dem Markt einkaufen. Dort bekommst du frische, regionale und umeingepackte Waren zum günstigen Preis.

Lieber eine Glasverpackung wählen

Senf und Ketchup, Sahne und Joghurt, Essig und Öl – die meisten Artikel gibt es auch in einer Glas- statt in einer Plastikverpackung. Wasser kannst du einfach aus deinem Wasserhahn nehmen – Leitungswasser ist ein Deutschland ein streng kontrolliertes und hochwertiges Lebensmittel. 

Frisch kochen

Oh, wie lecker! Frisch gekocht schmeckt so viel besser als die Fertiggerichte aus dem Supermarkt, die noch dazu in unnötig viel Plastik eingepackt sind. Rezepte gibt es massig im Internet, und selbst Kochen ist meist sogar preiswerter.

Das waren nur ein paar Anregungen, aber wenn du die Augen offenhältst, fällt dir sicherlich noch mehr ein. 

Voll der Müll!

Müll vermeiden ist super, Müll trennen ist ebenso wichtig! Wirf nicht alles zusammen weg, sondern halte dich an die Aufteilung Biomüll, Restmüll und Gelber Sack. Wirf keinen Müll auf die Straße und erst recht nicht in den Wald, Tiere könnten ihn fressen und daran verenden! Eine Glasflasche, auf die die Sonne scheint, bündelt die Lichtstrahlen und kann so zu einem Brandauslöser werden.

Nachhaltig leben im Alltag

Wenn jeder nur ein bisschen macht, dann ist schon viel getan! Es gibt ein paar ganz einfache Regeln, mit denen du etwas für die Umwelt tun kannst. 

Kurz Duschen statt Baden

Eine kurze Dusche macht dich ebenso frisch wie eine lange, und erst recht frischer als die Badewanne! So kannst du ein paar tausend Liter Wasser im Jahr sparen. Die Stoptaste an der Toilette solltest du allerdings nicht zu häufig verwenden. Sie war zwar als innovative Erfindung gedacht, schlussendlich hat man aber gemerkt, dass die Rohre schneller verstopfen, wenn zu wenig Wasser beim Spülen benutzt wird. Diese müssen dann freigespült werden – mit sehr viel Wasser und hohem Druck.

Strom sparen

Vielleicht kannst du deine Eltern mal nach ihrem Anbieter fragen und gemeinsam einen aussuchen, der auf regenerative Energien wie Wind und Sonne setzt? Doch Strom zu erzeugen verbraucht immer viele Ressourcen, auch wenn es Ökostrom ist.

Im Alltag lässt sich ziemlich leicht eine Menge Strom sparen, was auch die Kosten für die Abrechnung senkt – deine Eltern werde sich freuen, und du auch, wenn du deine erste eigene Wohnung hast und dann schon weißt, wie man seine Kosten im Zaum hält. Schalte immer das Licht aus, wenn du einen Raum verlässt, und vermeide das „Standby“ bei Geräten. Es zieht eine Menge Strom, den man auch „Vampirstrom“ nennt. 

Mit dem Fahrrad fahren

Na klar, du träumst wahrscheinlich schon lange vom Führerschein und deinem ersten Auto, trotzdem solltest du öfter mal freiwillig mit dem Fahrrad fahren, anstatt dich abholen zu lassen. Auch öffentliche Verkehrsmittel und Fahrgemeinschaften sind eine gute Alternative zum „Taxi Mama“ oder unnötigen Fahrten mit dem eigenen Wagen. Die Abgase, die dabei ausgestoßen werden, sind nämlich ein großes Problem, das uns alle betrifft.

Weniger Fleisch essen

Der Klimawandel ist in aller Munde, besonders in einem heißen Sommer wie dem 2018. Wusstest du, dass die Fleischproduktion einen großen Teil dazu beiträgt, dass Ressourcen verschwendet werden und das Klima sich erwärmt? Wenn du weniger Fleisch isst oder ganz darauf verzichtest, tust du nicht nur dem Klima einen Gefallen, sondern auch den Tieren, die wegen dir dann nicht getötet werden. Vegetarismus ist voll im Trend, und es gibt unzählige tolle Rezepte. Give it a try!