• Reem darf bleiben

    Super News: Nach #merkelstreichelt dürfen das Flüchtlingsmädchen und ihre Familie in Deutschland bleiben...

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#merkelstreichelt: Reem darf bleiben!

#merkelstreichelt sorgte vergangene Woche für jede Menge Aufsehen und Spott im Netz. Im Bürgerdialog mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel brach das Flüchtlingsmädchen Reem in Tränen aus – denn ihre Familie steht vor der Abschiebung. Frau Merkel streichelte das weinende Mädchen und verwies trotzdem direkt auf die Gesetzeslage: Nicht alle Flüchtlinge können in Deutschland bleiben. Doch für Reems Familie scheinen sich die Gesetze zu ändern…

#merkelstreichelt: Reem darf bleiben!

Gute Nachrichten für Reem und ihrer Familie! Die 14-Jährige, ihre 2 jüngeren Geschwister und ihre Eltern dürfen vermutlich in Deutschland bleiben. Einem neuen Gesetz sei Dank! Ab September soll für Heranwachsende gelten: Wer mindestens 4 Jahre in Deutschland gelebt hat und die Sprache gut beherrscht, ist nun nicht mehr nur geduldet, sondern darf in Zukunft längerfristig bleiben. Momentan gilt: Nur wer mindestens 6 Jahre in Deutschland gelebt hat und gut integriert ist, hat die Chance auf ein Bleiberecht.

Reem lebt seit 4 Jahren mit ihrer Familie in Rostock und ist gut integriert. Nach aktuellem Gesetz muss die Familie die Abschiebung fürchten. Das soll sich jetzt ändern! Geboren wurde die Palästinenserin Reem in einem Flüchtlingslager im Libanon. Ihre Geburt war schwierig und unter schlimmsten Bedingungen – wegen Sauerstoffmangel leidet sie unter einer halbseitigen Lähmung. In Deutschland hat sie sich schnell und gut eingelebt, hat viele Freunde und spricht neben perfektem Deutsch auch Englisch und ein bisschen Schwedisch. Und sie hat sich hohe Ziele gesteckt, die nur von ihrer Angst vor der Abschiebung überschattet werden: „Ich möchte studieren, das ist wirklich mein Wunsch. Aber es ist wirklich unangenehm zuzusehen, wie andere das Leben genießen können - und man es selber nicht mitgenießen kann."

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