• Was du schon immer über Sommersprossen wissen wolltest

    Wie bekommt man Sommersprossen?

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Sommersprossen: Was man darüber wissen sollte

Extrem hellhäutige Mädels können ein Lied davon singen - Sommersprossen gehören für viele zu ihren Körper dazu. Während die einen sie schön und süß finden, sind sie für andere ein großes Leid. Doch was hat es mit den Sommersprossen eigentlich auf sich? 

junge Frau mit Sommersprossen

Dass man Sommersprossen nicht schön findet, ist längst nicht mehr gang und gäbe. Vielmehr werden die braunen Punkte auf der Haut als ein Schönheitsmerkmal gedeutet. So werden sie von Stars und Models nicht mehr hinter viel Make-up versteckt, sondern voller Stolz präsentiert. Und das ist auch gut so! Wir verraten dir alles, was du über Epheliden - so lautet der medizinische Begriff dafür - schon immer wissen wolltest und auch solltest.

Wie bekommt man Sommersprossen?

Sommersprossen werden grundsätzlich vererbt. Das heißt, beide Eltern müssen die Pigmentierung auf der Haut aufweisen bzw. Träger des Gens sein. Erst dann werden sie durch die UV-Strahlung aktiviert. Sobald also die Haut in Kontakt mit den Sonnenstrahlen kommt, verstärken sich die vielen Punkte auf der Haut. Doch was sind Sommersprossen eigentlich? Jeder Körper enthält den Farbstoff Melanin, welcher sich in der ersten Hautschicht befindet. Dieser Farbstoff sorgt dafür, dass sich die Haut bei Sonneneinstrahlung gleichmäßig dunkler färbt. Menschen mit Sommersprossen haben einen höheren Anteil an Melanin und weisen eine Art genetischen Fehler auf, weswegen sich die Pigmente bei dem Kontakt mit UV-Strahlen nicht ebenmäßig verteilen können. So kommt die dunkle Farbe in Form von vielen kleinen Punkten zum Vorschein.

Hoher Sonnenschutz bei Sommersprossen

Da Menschen mit Sommersprossen einen sehr hellen Hauttyp aufweisen, sollten sie auf jeden Fall starkes Sonnenbaden vermeiden. So kann man auch der Über-Produktion dieser Mini-Pigmentflecken entgegenwirken. Auch ein hoher Lichtschutzfaktor (LSF 30 oder höher!) ist sehr wichtig. Dennoch handelt es sich um einen Mythos, dass Sommersprossen ein Zeichen von Hautschäden sind. Denn anders wie bei Leberflecken und Muttermalen können Sommersprossen nicht zu Hautkrebs führen. 

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Lassen sich Sommersprossen entfernen?

Die vielen kleinen Punkte auf der Haut beziehen ihren Namen daher, dass sie durch Sonnenstrahlen stärker sichtbar sind. Da die Lichtintensität im Winter jedoch nicht so stark ist, können die Sommersprossen in dieser Jahreszeit sogar fast unsichtbar werden. Das geschieht jedoch nur, wenn die Haut gar keinen Kontakt mit UV-Strahlen hat. Sobald man das Gesicht also im Winter auch nur kurz in die Sonne halt, kommen die Pigmentflecken wieder zum Vorschein.

Wer jedoch gehofft hat, die Sommersprossen für immer entfernen zu lassen, den müssen wir leider enttäuschen. Jegliche Peelings, Bleichcremes und sogar Lasertherapien haben nur eine kurzweilige Dauer. Nach einiger Zeit werden neue Melanozyten gebildet, die für neue Pigmente sorgen. Das führt dazu, dass Sommersprossen niemals voll und ganz verschwinden.

Außerdem gibt es keinen Grund, sich wegen seiner Sommersprossen schlecht zu fühlen. Immerhin leben wir erstens in einer Zeit, in der Makel erlaubt sind und zweitens gelten Sommersprossen mittlerweile als Schönheitsideal. Fans dieser Pigmentierung gehen sogar so weit, dass sie sich Sommersprossen tätowieren lassen. Und auch Jungs haben uns verraten, dass sie die kleinen Punkte auf der Haut bei Mädchen sehr süß finden.

Daher gilt: Bloß nicht den Kopf in den Sand stecken! Sei stolz darauf, dass du individuell bist und dich von den anderen abhebst. Das macht dich zu etwas ganz besonderem. 

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