• Jugendwort des Jahres 2019

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„Jugendwort des Jahres 2019“: So könnt ihr mitwählen

Auch in diesem Jahr wird wieder das „Jugendwort des Jahres“ gewählt. Wie ihr mitentscheiden könnt, welches Wort das Rennen macht, erfahrt ihr hier. 

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Seit nun knapp 11 Jahren wird vom Langenscheidt Verlag ein Wort der Jugendsprache zum „Jugendwort des Jahres“ gekürt. Dabei handelt es sich um Wörter, die vor allem von Jugendlichen im Alter von etwa elf bis 19 Jahren erfunden und im Sprachgebrauch verwendet werden. Bisher wurde das „Jugendwort des Jahres“ immer von einer Jury aus rund 3.000 Einsendungen auserwählt. Bei den Kritikpunkten handelte es sich vor allem um die sprachliche Kreativität, sowie die Originalität. 

Das ist das „Jugendwort des Jahres 2018“

Im vergangenen Jahr schaffte es das Wort „Ehrenmann/ Ehrenfrau“ auf Rang eins der Jugendwort-Liste. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Anwärter auf den Titel. Das sind unsere Top 20:

  • Lachkick: Sich über etwas totlachen
  • Hustlen: Hart arbeiten
  • Cornern: Im Viertel abhängen
  • Habibi: Freund/ Kumpel
  • Zu wild: Ausdruck dafür, dass etwas außergewöhnlich gut ist
  • Bratan/Bra: Freund/ Kumpel
  • Küsse dein Auge: Ausdruck großer Dankbarkeit
  • Flexen: Angeben/ Prahlen
  • Kek: Möchtegern/ Weichling/ Verlierertyp
  • Auf meinen Nacken: Jemanden etwas ausgeben
  • Ehre genommen: Ausdruck dafür, dass eine Person eine andere Person gedisst hat
  • Ja Moin!: Ausdruck der Verwunderung über etwas
  • Gönnjamin: Eine Person, die anderen Personen etwas gönnt
  • Muss los: Reaktion auf eine peinliche Situation
  • Safe: Wenn etwas zu 100% sicher ist
  • Alman: Ein Mensch mit typisch deutscher Verhaltensweise
  • Tchuligom: Entschuldigung
  • Getriggert: Ausdruck dafür, dass der wunde Punkt oder die Schwachstelle einer Person getroffen wurde, was dazu führt, dass die Person emotional reagiert
  • Cringe: Ausdruck dafür, wenn man sich fremdschämt

„Jugendwort des Jahres 2019“: So könnt ihr mitentscheiden 

Das beste an der diesjährigen Wahl lautet wie folgt: Bis zum 30. September kann jeder online für sein Lieblingswort abstimmen – eigentlich. Denn das Voting nahm nun eine unschöne Wendung. Dass es in diesem Jahr vom Langenscheidt Verlag keine Ankündigung für eine Wahl gab, nahm ein 26-jähriger Fan die Dinge selbst in die Hand und rief kurzerhand selbst zur Wahl des Jugendworts 2019 auf. So konnten User im Internet über eine Website voten. Ob es nun zu einer Siegerehrung kommen wird, ist jedoch fraglich. Nach einem Hackerangriff musste die Voting-Seite noch vor dem Ende der Abstimmung am 30. September 2019, offline genommen werden. „So Leute, jetzt haben es einige leider geschafft, dafür zu sorgen, dass wir die Wahl zum Jugendwort des Jahres abbrechen müssen“, schreibt der Organisator auf der Website. Er ist übrigens derjenige, der auch die Facebook-Seite „Best of Kleinanzeigen“ betreibt. „Ich finde es etwas traurig, dass eine Spaßveranstaltung Menschen anscheinend dermaßen triggert und zu solchen Aktionen veranlasst, bei denen Unbeteiligten ein Schaden entsteht“, so der 26-Jährige. 

Schade eigentlich. Wir haben jedenfalls schon einige Jugendwort-Favoriten. Ganz vorne mit dabei: „Alman“, „Tchuligom“ und „Bratan/ Bra“!

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