• Chessie King macht auf Cyberbullying aufmerksam

    So krass würde sie aussehen, wenn sie etwas auf Fan-Kommentare geben würde

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Chessie King will auf Cyberbullying aufmerksam machen

Fitnessbloggerin Chessie King gibt eigentlich nichts auf Hater und fühlt sie wohl in ihrem Körper. Trotzdem machte sie mit der „Cybersmile Foundation“ ein Video, dass auf Cyberbulling aufmerksam machen will. In diesem zeigt sie, was für Kommentare sie fast jeden Tag lesen muss und lässt sich – ganz nach den „Wünschen“ der Hater – immer mehr per Photoshop verändern. Am Ende sieht sie aus wie ein Alien!

Chessie King will auf Cyberbullying aufmerksam machen

Es gibt sie überall: Hater und Neider – vor allem im Internet. Denn hier fühlen sie sich durch die Anonymität „sicher“. Doch was sie anrichten können und wie schlimm ihre Kommentare andere treffen können, zeigt die „Cybersmile Foundation“ mit der Fitnessbloggerin Chessie King. Die offenbarte jetzt, was für üble Kommentare sie täglich auf Instagram erhält und machte daraus mit der Organisation und Experten ein Video. So will Chessie auf Cyberbullying, was eine Form des Cybermobbings ist, aufmerksam machen und zeigen, wie extrem sie sich verändern müsste, um für alle „Fans“ schön zu sein. Am Ende ist sie einfach nur entstellt.

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Chessie King: Am Ende des Videos sieht sie komplett entstellt aus

Am Anfang des Videos zeigt sich die Fitnessbloggerin Chessie in Unterwäsche und berichtet freudig, dass sie richtig stolz auf ihren Körper sei, auch wenn er an der einen oder anderen Stelle vielleicht etwas „schwabbelt“, doch das sei ihr völlig egal. Doch was passiert dann?

Ein „Fan“ schreibt ihr, dass sie fett sei. Daraufhin lässt sich Chessie King von einem Photoshop-Experten die Taille schmaler machen. Doch beim nächsten Bild muss sie sich anhören, dass ihre Arme zu dick seien und Frauen allgemein keine Gewichte stemmen sollten. Also lässt sie sich die Arme zu Streichhölzern verkleinern. Aber dann sind ihre Beine viel zu dick und als nächstes ist ihre Oberweite zu klein, da sie nicht mal den Sport-BH ausfüllt. Nachdem genug über ihren Körper gelästert wurde, geht es mit ihrem Gesicht weiter. Ihre Augenbrauen würden wie Schnauzer aussehen, ihr Gesicht sei hässlich, ihre Haare sind furchtbar und so weiter - am Ende ist quasi nichts mehr von der natürlichen Chessie King übrig. Deshalb zieht sie das Fazit: „Ich werde niemals allen gefallen können.“ Anschließend blendet sie den Hashtag „Trolling is ugly“ ein. Und genau so ist es.

 

Diese Bloggerin hat die beste Reaktion auf fiese Kommentare.

Cyberbullying muss aufhören

Andere nur auf ihr Äußeres zu reduzieren und ständig sagen, was einem nicht passt, ist nichts anderes wie Mobbing, nur eben im Internet. Dort findet es meist noch viel massiver statt, da die Hater sich sicher fühlen, weil sie anonym sind. Der Großteil dieser Leute würde sich im echten Leben gar nicht trauen, einem so etwas persönlich zu sagen. Aber online finden sie es ok. Das schlimme ist nur, dass es – so wie bei jeder Art von Mobbing und Schikane – gefährlich für die Psyche werden kann.

Es kann sich auf Körper und Geist auswirken und so zu Depressionen und fehlendem Selbstbewusstsein, ja sogar zu Selbstverletzungen und zum Selbstmord führen. Darüber sollte sich jeder, der denkt, es sei ok, auf Instagram jemandem zu schreiben, er sei hässlich oder dick, im klaren sein. Außerdem kann man sich auch ganz einfach die Frage selbst stellen: „Will ich das mir so jemand etwas schreibt?“ Nein, wohl kaum. Solche Worte sind verletzend, ganz gleich, ob man sie online lesen muss oder ins Gesicht gesagt bekommt. Darüber sollten wir alle mal nachdenken, bevor wir den nächsten fiesen Kommentar verfassen. Etwas mehr Respekt seinen Mitmenschen gegenüber zu zeigen schadet niemanden und bricht erst recht niemandem einen Zacken aus der Krone. Deswegen finden wir die Initiative von Chessie King und der „Cybersmile Foundation“, die auf Cyberbullying aufmerksam machen möchten, einfach nur super! 

Auch bei GNTM wir gemobbt.

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