• 70 Schüler auf einmal beim Spicken mit dem Handy erwischt

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Spicken mit dem Smartphone

Spickhilfe Wikipedia: In New York wurden ganze 70 Schüler auf einmal beim Spicken mit dem Smartphone erwischt. Hast du auch schon Erfahrungen mit der neuen Spickmethode gemacht?

Das Gefühl kennt jeder: Die nächste Klassenarbeit steht bevor. Aber nur beim Gedanken daran schlottern dir die Knie und du kriegst Panik: Der Badesee oder die Eisdiele waren bei dem super Wetter einfach um einiges verlockender als dein Schreibtisch. Und schon ist der Tag der Klausur gekommen und du hast keinen blassen Schimmer von dem Lernstoff, der geprüft werden sollDer einzige Ausweg: Gegen völlige Ahnungslosigkeit hilft nur noch Spicken

Die Frage ist jetzt: Wie kommst du durch die Klausur? Und das möglichst auch noch mit einer Note, bei der deine Eltern nicht völlig durchdrehen? Die nächstliegende, wenn auch nicht unbedingt lobenswerteste Lösung, liegt für viele im Spicken. Um auf Nummer sicher zu gehen, steckt man sich ein kleines Zettelchen ins Etui oder schreibt sich die Lösungen auf die Hand. Inzwischen gibt es aber auch noch viel raffiniertere Arten, zu schummeln - dank des Smartphones. 

An New Yorker High School ist Smartphone der neue Spickzettel

In den USA hat eine Schule Schlagzeilen gemacht, weil insgesamt 70 Schüler beim Spicken mit ihren Smartphones erwischt worden sind. Ein Schüler hatte seine Lösungen abfotografiert und sie per Mail an die anderen 69 geschickt. Dabei kam dann heraus, dass Schummeln mit dem Smartphone für die Schüler der Stuyvesant High School in New York ganz normal ist: Unter dem Tisch die Lösungen bei Wikipedia nachzuschauen, mit rasch gegoogeltem Wissen im Unterricht zu glänzen oder während der Klausur kurz mit dem Handy auf der Toilette zu verschwinden, um sich die Lösungen vorsagen zu lassen, steht bei ihnen an der Tagesordnung.

Ist es das Risiko wert?

Wenn man sich mal ein bisschen umhört, ist das Spicken mit Smartphone gar nicht so ungewöhnlich: Im Internet kann man sich sogar Tipps holen, wie’s am besten funktioniert. Da wird erklärt, wie man am schnellsten an die gewünschten Infos kommt oder sich besonders große Datenmengen auf dem Handy speichern lassen. Fakt ist aber auch: Das Risiko hierbei ist genauso groß wie bei der traditionellen Variante des Spickens. Kriegt der Lehrer das Smartphone in die Finger und merkt, dass du „abgeschrieben“ hast, kann’s ganz schnell vorbei sein mit dem schulischen Höhenflug: Je nachdem, wie streng dein Lehrer ist, droht dir dann nämlich eine Sechs, im weniger schlimmen Fall musst du die Arbeit wiederholen. Ist es das Risiko wirklich wert? Oder macht es da nicht doch mehr Sinn, die Zähne zusammenzubeißen und sich trotz des super Sommerwetters an den Schreibtisch zu setzen, damit du danach umso entspannter das schöne Wetter genießen kannst?

Wir sind der Meinung, dass leider jeder auch mal in den „sauren Apfel beißen muss“. Außerdem gibt einem die wohlverdiente Note doch ein besseres Gefühl, wie eine erschummelte, oder?! ;-)

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