28. Januar 2021
Vertrauen lernen: Diese Tipps helfen dir

Vertrauen lernen: Diese Tipps helfen dir

Vertrauen lernen ist wichtig, um ein glückliches Leben zu führen. Wir verraten dir Tipps, mit denen es dir gelingt, Vertrauen aufzubauen.

Vertrauen lernen: Zwei Hände, die zueinander greifen
© Pexels
Vertrauen lernen ist nicht leicht. Doch mit viel Geduld und Arbeit ist es das Geheimnis eines glücklichen Lebens.

Vertrauen ist essenziell, um ein erfülltes Leben in Glück und Zufriedenheit zu führen. Wie kann man Vertrauen lernen? Warum sollten wir das überhaupt tun? Und wie lange dauert es, bis man wieder vertrauen kann? Wir haben Tipps.

Warum ist vertrauen lernen wichtig?

Es gibt zwei Arten von Vertrauen. Sie hängen beide miteinander zusammen. Zum einen benötigen wir Selbstvertrauen, also das Vertrauen in uns selbst. Die andere Kategorie ist das Vertrauen in andere Menschen. Du fragst dich jetzt, warum vertrauen lernen so wichtig ist? Weil wir damit gelassen und angstfrei durchs Leben gehen. Wenn du dir selbst vertraust, bist du davon überzeugt, sämtliche Hürden zu meistern. Automatisch hast du dann weniger Angst, deinen Mitmenschen zu vertrauen. Bist du jedoch nicht ganz mit dir im Reinen, hast Angst vor Kritik oder Ablehnung – und die Gedanken, schwächer als andere zu sein, dann neigst du automatisch zu Misstrauen und Zweifel. Das ist nicht schlimm, denn man kann vertrauen lernen. 

Vertrauen lernen: Diese Tipps helfen dir 

Die Angst zu vertrauen, entsteht in unserem Kopf und wird meist ausgelöst durch einen Vertrauensbruch in unserer Vergangenheit – etwa durch traumatische Erlebnisse in der Kindheit oder der Enttäuschung im Hinblick auf zwischenmenschliche Beziehungen. Ein wichtiges Stichwort ist das Urvertrauen. Es entsteht in unserer Kindheit. Schon hier entscheidet sich, inwiefern wir Vertrauen in Menschen, das Leben und die Welt entwickeln können. Ist dein Leben bisher gezeichnet von Misstrauen, Angst, Zweifel, Traurigkeit und Enttäuschungen? Dann ignoriere diese Gefühle nicht. Hier findest du Tipps zum Vertrauen lernen:

  • Habe die Macht über dein Leben! Menschen können uns nur verletzen, wenn wir ihnen die Macht über unser Leben schenken. Mache dir bewusst, dass es um dein Leben geht und du für deine Entscheidungen verantwortlich bist. Gib deine Zukunft nicht in die Hände eines anderen Menschen. Du hast das Recht auf Glück und Erfüllung. Erhebe dich selbst zum Richter deines Lebens und mache dich stark gegen Verletzungen von außen.
  • Lass los! Es gibt vermutlich keinen Menschen, der in seinem Leben noch nicht enttäuscht wurde. Jeder wurde schon mal verlassen und hat Schmerz erlitten. Wichtig ist, wie wir damit umgehen. Lass die Vergangenheit hinter dir.
  • Mache etwas aus deinen Erfahrungen! Dieser Punkt knüpft an den vorherigen an. Was lernst du aus deinen Erfahrungen? Kannst du dank ihnen dein Selbstbild verändern? Sehe Enttäuschungen als Chance, dich weiter zu entwickeln, statt in Angst, Traurigkeit, Selbstverletzung (z.B. Ritzen) oder Rückzug zu verfallen. What doesn’t kill you makes you stronger!
  • Ein positives Umfeld! Nimm dein Umfeld unter die Lupe und frage dich: Welche Person tut mir gut? Und welche Person hindert mich daran, Selbstvertrauen aufzubauen? Gib dich mit Menschen ab, die dir das Gefühl geben, dass Emotionen etwas Gutes sind. Die dir zeigen, dass es sich lohnt, Vertrauen in Menschen zu investieren. 
  • Sei geduldig! Vertrauen lernen gelingt nicht von heute auf morgen. Es handelt sich um einen Prozess. Nimm Rückschläge in Kauf, doch glaube immer an das Gute. Alles geschieht aus einem Grund. Du musst nur wissen, wie du mit Enttäuschungen umgehst und lernen, dir selbst zu vertrauen.

Vertrauen lernen: Diese Bücher können dir weiterhelfen

Vertrauen lernen in einer Beziehung

Eine Sache vorweg: Hast du kein Selbstvertrauen und kein Vertrauen ins Leben, so wirst du auch Schwierigkeiten haben, eine glückliche Beziehung von Dauer zu führen. Vertrauen ist die Grundlage einer Beziehung. Auf den ersten Blick wird dir dein Urinstinkt sagen, ob du deinem Partner oder deiner Partnerin Vertrauen schenken kannst. Doch eine Beziehung bringt auch Hürden mit sich. Sobald sich dein Kopf mit all den Zweifeln und Vertrauensproblemen einschaltet, wirst du skeptischer und könntest die Beziehung gefährden. Also bedenke: Lerne erst dem Leben zu vertrauen und kümmere dich dann um die erste Liebe. Bist du trotzdem eifersüchtig, weil du in der Vergangenheit vielleicht schlecht behandelt oder betrogen wurdest, dann können dir die folgenden Dinge weiterhelfen:

  • Redet miteinander: Sprich dein Misstrauen und deine Gefühle direkt an. Sobald du deine Eifersucht in dich hineinfrisst, machst du es nur noch schlimmer und siehst Gefahren, wo eigentlich gar keine sind. Unser Kopf ist manchmal wirklich ein toxischer Teufelskreis.
  • Verbringt Zeit miteinander: Je mehr Zeit ihr miteinander verbringt, desto eher habt ihr die Fähigkeit, einander zu vertrauen. Und: Gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen schweißen zusammen. 
  • Freiräume lassen: Viel gemeinsame Zeit ist zwar unerlässlich, doch ihr solltet auch ein gesundes Gleichgewicht finden. Lasst euren Partner oder eure Partnerin auch mal alleine etwas mit seinen/ihren Freund*innen machen. Wer klammert, impliziert, dass er/sie nicht alleine sein kann. Das zeugt von Schwäche und Misstrauen. 
  • Selbstbewusstsein: Das Selbstbewusstsein ist das A und O. Wie soll dein/e FreundIn von dir überzeugt sein, wenn du es nicht selbst bist? Finde deine Stärken und akzeptiere deine Schwächen.

Vertrauen lernen im Beruf

Vertrauen ist nicht nur in Sachen Liebe oder Freundschaft wichtig. Die Fähigkeit, anderen zu vertrauen, kommt dir auch in anderen Lebensbereichen zugute. Zum Beispiel im Beruf. Egal ob in der Beziehung zu euren Kolleg*innen oder Vorgesetzten: Habt ihr ein vertrauensvolles Verhältnis zueinander, wird dir die Arbeit viel leichter von der Hand gehen. Zudem hat ein vertrauensvolles Miteinander einen positiven Einfluss auf die Stimmung im Team. Doch wie kann man vertrauen lernen im Beruf? Dies hat vor allem mit deiner inneren Haltung zu tun. Lächele, suche Augenkontakt, sei aufmerksam und offen für andere Ansichten und neue Ideen – so wirst du schnell ein vertrautes Verhältnis zu deinen Arbeitskolleg*innen und Vorgesetzten aufbauen. Mit diesen weiteren Tipps kannst du Vertrauen im Arbeitsumfeld aufbauen:

  • Bleibe authentisch
  • Stehe offen zu deinen Fehlern
  • Sei ehrlich
  • Gib dein Wissen an andere weiter
  • Sei hilfsbereit
  • Halte deine Versprechen

Wie lange dauert es, bis man wieder vertrauen kann?

Es gibt keine klare Zeitvorgabe, in der man vertrauen lernt. Das Ganze ist ein Prozess. Mit Sicherheit hängt es davon ab, inwiefern dein Vertrauen in der Vergangenheit missbraucht wurde. Wie tief sitzen deine Wunden? Und wie sensibel bist du? Unsensiblen Menschen gelingt es vermutlich schneller, Vertrauen aufzubauen, da sie von Natur aus angstfreier sind. Doch merke dir: Es ist kein Wettlauf. Du entwickelst dich in deinem eigenen Tempo. Wichtig ist, dass du deine Schwächen erkennst und an dir arbeitest, damit bist du vielen Menschen schon einige Schritte voraus. Glaub an dich. Du schaffst das!

Vertrauen lernen mithilfe einer Therapie

Hast du das Gefühl, dass Freund*innen, Bücher und du dir selbst nicht mehr weiterhelfen kannst? Dann solltest du dich nicht scheuen, dir professionelle Hilfe zu sorgen. Eine Psychologin aufzusuchen und eine Therapie zu machen ist nichts Schlimmes. Du wirst staunen, wie viele Menschen sich Hilfe von außen suchen. Denke daran, dass dir ein angstfreies, erfülltes Leben bevorsteht – wenn du es nur zulässt.

Quellen: ich-habe-auch-angst.de, psychotipps.com, sinnsucher.de, karrierebibel.de

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