Fehler bei langen Haaren

Lange Haare? Diese Fehler macht jedes Mädchen!

Du bist stolz auf deine Mähne und tust alles, damit deine Haare gesund bleiben und noch länger werden? Wirklich? Wetten, dass du diese Fehler bei deinen langen Haaren auch schon gemacht hast…

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1. Haare ohne Hitzeschutz stylen

Gerade wenn es mal schnell gehen muss, verzichten viele vor dem Haareglätten auf einen Hitzeschutz. Damit schädigst du deine Haare allerdings nachhaltig. Durch die Hitze werden deine Spitzen trocken. Die Folge: Dein Haar wird brüchig und dünn. Also: Immer schön Hitzeschutz benutzen. Hier kannst du ihn zum Beispiel kaufen. 

2. Haare im nassen Zustand bürsten

Hört sich nicht nur übel an, sondern ist es auch: Haare im nassen Zustand bürsten. Damit schadest du deiner Haarstruktur massiv. Im nassen Zustand sind Haare sehr elastisch und empfindlich. Wenn du nun mit der Bürste dort durchgehst, bekommst du ganz schnell Spliss. Außerdem reißt du dabei viel mehr Haare raus, als im trockenen Zustand. Unser Tipp: Haare vor dem Föhnen nur mit einem grobzinkigen Kamm entwirren und erst nach dem Trocknen bürsten. 

3. Haargummis mit Metall verwenden

Gehörst du zu denjenigen, die immer noch Haargummis mit Metall verwenden? Das solltest du dir abgewöhnen! Durch das Metall können die Haare nämlich abbrechen. Besser: Invisibobbles. Die gibt es hier.

4. Fehler bei langen Haaren

Beim Pflegen und Stylen kann man bei langen Haaren viel falsch machen. Gerade frisch gewaschene Haare sind extrem empfindlich, denn nasses Haar ist schwächer in seiner Struktur. Deshalb darfst du die Haare nach dem Waschen nicht gleich föhnen! Auch Glätten ist tabu, solange deine Haare nicht trocken sind. Benutze immer einen Conditioner, damit sich die Haare leichter kämmen lassen und nimm einen breitgezinkten Kamm zum Entwirren. Vor dem Föhnen und Stylen unbedingt einen Hitzeschutz aufsprühen! 

5. Lange Haare überpflegen

Viel hilft viel bei der Pflege von langen Haaren? Nicht unbedingt! Viele Haarpflegeprodukte können die Poren der Kopfhaut verstopfen, was die Haare am Wachsen hindert. Um die Rückstände deiner Stylingprodukte aus deinen Haaren zu entfernen, nimmst du am besten regelmäßig ein Cleansing Shampoo oder Peeling ShampooDas gibt es zum Beispiel hier.

Hast du gewusst, was man beim Haare waschen alles falsch machen kann? So geht's: Haare richtig waschen

6. Zu straffer Zopf

Du willst, dass deine Haare schneller wachsen? Dann binde dir keinen zu straffen Zopf oder Pferdeschwanz! Denn so schön diese Frisur ist: Haargummis und –bänder üben immer Druck auf die empfindlichen Haare aus. Ganz wichtig ist auch, dass du den Zopf nicht immer an der gleichen Stelle trägst: Sonst werden die Haare genau dort übermäßig strapaziert und sind anfällig für Haarbruch und Spliss! 

7. Lange Haare im Winter offen tragen

Lange Haare sind gerade im Winter vielen äußeren Strapazen ausgesetzt, zum Beispiel KälteNässe und Wind. Auch MützenSchals und Wollpullis machen deiner Mähne zu schaffen, weil sie an den Haaren reiben! Statt deine langen Haare immer offen zu tragen, solltest du öfter einen lockeren Zopf flechten oder sie hochstecken.

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8. Falsche Bürste für lange Haare

Wenn dir deine langen Haare lieb und teuer sind, solltest du auch bei deinem Kamm und deiner Bürste nicht an der falschen Stelle sparen! Bürsten mit Plastik- oder Metallborsten schaden der Haarstruktur, außerdem wirken sie wie Rasierklingen, wenn sich die kleinen Plastikköpfe nach und nach verabschieden. Viel sanfter sind Tangle Teezer, die gibts zum Beispiel hier, oder noch besser: Haarbürsten mit Naturborsten. Sie verteilen den Talg im Haar und glätten so dessen Oberfläche. Wichtig ist auch, dass du deine Bürste mindestens alle zwei Wochen mit etwas Shampoo von den Rückständen deiner Stylingprodukte befreist, die sich beim Bürsten dort festsetzen.

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9. Haarkur zu lange einwirken lassen

Eine (gekaufte) Haarkur über Nacht auf deinen langen Haaren einwirken lassen, ist keine gute Idee: Erstens pflegt diese nicht besser, je länger sie auf deinem Kopf ist (der Feuchtigkeitseffekt geht verloren) und zweitens schadest du damit der Haarstruktur. (Ausnahme: spezielle Over-Night-Produkte). Normale Haarkuren solltest du also nach der Anwendungsempfehlung wieder auswaschen. Ein wirkliches Pflege-Plus sind aber einige selbstgemachte Haarmasken oder auch eine DIY-Ölkur, die du wirklich über Nacht auf deine Haare geben kannst und die auch deine Kopfhaut verwöhnt. 

10. Zu selten Spitzen schneiden

Natürlich tut bei einer langen Traummähne jeder Zentimeter weh, den der Friseur abschneidet, doch wenn du zu selten zum Spitzen schneiden gehst, werden deine Haare anfällig für Spliss. Splissige Haare erkennst du, wenn du eine Haarsträhne eindrehst und dabei kleine Härchen abstehen oder einzelne Haare an den Enden gespalten sind. Wenn du deine Haare gesund züchten willst, geh alle 8 - 10 Wochen zum Spitzen schneiden, dann muss normalerweise auch nur ein halber Zentimeter weg und den sieht wirklich keiner!

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