• SOS: Was tun bei Haarausfall?

    Das sind die Ursachen und Symptome.

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SOS: Was tun bei Haarausfall?

Du stehst morgens auf. Bürstest Deine und die Haarbürste verwandelt sich in ein Haarknäuel. Nach dem Waschen musst Du erstmal das Sieb des Abflusses von Haaren befreien, damit das Wasser überhaupt ablaufen kann. Und generell hast Du das Gefühl, nur noch drei Haare auf dem Kopf zu haben. Wahhh!

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Dass Haare überhaupt ausfallen, ist normal. Wer bis zu 100 Haare am Tag verliert, braucht sich keine Sorgen zu machen, denn das entspricht dem Haarzyklus. Solltest Du jedoch vermehrt Haare auf Deinem Kopfkissen, Deiner Kleidung oder auf dem Badezimmerboden (nach dem Föhnen zum Beispiel) finden und merkst, dass Deine Haare lichter werden, solltest Du Dir überlegen, was der Grund dafür sein könnte. Hier findest Du alles zum Thema Haarausfall!

Ursachen

Symptome

Diagnose

Haarausfall stoppen

Ursachen

Hormonell bedingt

Gerade bei Jugendlichen ist Haarausfall oft hormonell bedingt. Hast Du vielleicht angefangen, hormonell zu verhüten? Dann könnte es sein, dass Deine Pille Schuld am Haarausfall ist. Vereinbare am besten einen Termin mit deinem Frauenarzt, denn es gibt auch Antibabypillen, die Haarausfall vorbeugen. 

Eisenmangel

Durch Deine Periode kann Eisenmangel entstehen, der für den Haarausfall verantwortlich ist. Neben Haarausfall ist ein weiteres Symptom für Eisenmangel übrigens Müdigkeit. Falls Du diesen Verdacht hast, solltest Du Dir von Deinem Arzt Blut abnehmen lassen. Mit Eisen-Präparaten, kannst Du den Mangel wieder ausgleichen.

Falsche Ernährung

Auch Dein Ernährungsverhalten kann Auswirkungen auf Deine Haare haben. Viele in Deinem Alter ernähren sich meist von Fast Food. Vielleicht auch Du? Der dadurch bedingte Mineralmangel kann Schuld am Haarausfall sein. Wenn Du häufiger zu Gemüse und Vollkornprodukten greifst, werden es Dir Deine Haare danken.

Stress

Du hast oft Streit mit Deinen Eltern, die Schule nervt und Dein Freund hat gerade Schluss gemacht – alles Dinge, die Dich stressen können und verantwortlich dafür sind, dass Du vermehrt Haare verlierst. Schalt einen Gang runter und versuche Dich nicht von Kleinigkeiten aus der Ruhe bringen zu lassen.

Äußere Einwirkungen

Manchmal muss Haarausfall auch gar nichts mit Hormonen oder Nährstoffmangel zu tun haben. Trägst Du zum Beispiel häufig einen strengen Zopf oder Kopfbedeckungen, kann das auch dazu führen, dass Du vermehrt Haare verlierst.

Symptome

Wichtig! Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall: Bei manchen ist der Haarverlust über den gesamten Kopf verteilt, bei anderen sind es nur bestimmte Stellen am Kopf, die auf einmal kahl werden. Und auch in der Intensität des Haarausfalls gibt es von Mensch zu Mensch Unterschiede.

Erblich bedingter Haarausfall

Der erblich bedingte Haarausfall macht sich bei Männern und Frauen unterschiedlich bemerkbar. Männer verlieren meist zuerst im Bereich der Stirn- und oberen Schläfenregion Haare – es bilden sich sogenannte Geheimratsecken. Frauen verlieren hauptsächlich im Bereich des Mittelscheitels Haare. Bei ihnen entstehen selten kahle Stellen. Vielmehr werden die Haare immer dünner, sodass die Kopfhaut sichtbar wird.

Kreisrunder Haarausfall

Kreisrunder Haarausfall setzt in der Regel plötzlich ein. An verschiedenen Stellen des Kopfs bilden sich innerhalb kurzer Zeit runde bis ovale, kahle Stellen. Übrigens: Kreisrunder Haarausfall kann auch die Augenbrauen, Wimpern, sowie Achsel- und Schambehaarung betreffen.

Diffuser Haarausfall

Das ist Dir wahrscheinlich am Bekanntesten. Diffuser Haarausfall ist meist nicht auf bestimmt Stellen des Kopf beschränkt – stattdessen wird das Haar insgesamt dünn.

Diagnose

Du findest nach dem Haarewaschen zahlreiche Haare in Dusche oder Waschbecken? Das muss nicht immer direkt Haarausfall sein. Schon lange, dicke Haare können wie ein ganzes Büschel aussehen. Und auch wenn Du nur einmal pro Woche Deine Haare wäschst, verlierst Du zu dem Zeitpunkt mehr Haare, als Leute, die es täglich tun. Falls Du aber ernsthafte Sorgen in Sachen Haarausfall hast, solltest Du Deinem Arzt einen Besuch abstatten. Er wird sich nach Deiner Krankengeschichte, der Dauer und dem genauen Verlauf des Haarausfalls erkundigen. Außerdem erfragt er mögliche Ereignisse (Krankheiten, Infekte, Stress), die Grund für den Haarausfall sein könnten. 

Haarausfall stoppen

Kein Grund, um in Panik zu verfallen. Falls Du unter vermehrtem Haarausfall leidest, kann das auch an der Pubertät und den Hormonen liegen. Lass Dir am besten von Deinem Arzt Blut abnehmen – dann könnt ihr zusammen herausfinden, ob Dir wichtige Nährstoffe fehlen.

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