9. November 2021
Coronavirus: Kommt jetzt die 1G-Regel auf uns zu?

Coronavirus: Kommt jetzt die 1G-Regel auf uns zu?

Die Infektionszahlen steigen weiterhin. Müssen wir uns nun bald von der 3G- und 2G-Regel verabschieden?

Seit über einem Jahr hat uns das Coronavirus fest im Griff. Wörter wie Inzidenz, Quarantäne, Maskenpflicht und Co. sind mittlerweile feste Begriffe unseres Wortschatzes. Die Hoffnung, dass sich die Lage nach den Impfungen verbessert und die Zahlen sinken, war groß. Neue Regelungen wie 3G oder 2G wurden eingeführt, um die Verbreitung des Virus zu dämmen. Doch nun steigen die Infektionszahlen erneut. Bedeutet dies etwa, dass die geltenden Corona-Regeln sich wieder ändern werden? Kommt eventuell die 1G-Regelung auf uns zu? Virologe Jonas Schmidt-Chanasit findet diese Idee besonders sinnvoll.

1G-Regel: Was bedeutet das für uns?

Seit der Pandemie werden wir gefühlt wöchentlich mit neuen Maßnahmen und Regelungen konfrontiert. Lockdowns, Kontaktbeschränkungen und als neuestes die 3G- und sogar die 2G-Regel. Ersteres steht dafür, dass nur "geimpfte, genesene und getestete" Personen in geschlossenen Räumen, Innenräumen und Veranstaltungen eintreten dürfen. Zweiteres steht für "geimpft und genesen" und bedeutet, dass selbst ein negativer Test nicht für den Eintritt genügt.

Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit ist der Meinung, dass vor allem 2G eine "Scheinsicherheit" vermitteln würde. Immerhin könnten sich auch Geimpfte mit dem Coronavirus infizieren und dieses übertragen. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit geringer, trotzdem ist es möglich. Für eine komplette Sicherheit würde seiner Meinung nach nur die 1G-Regel helfen. Wie er sich dies vorstellt, erfährst du im Video:

Er ist allerdings nicht der Einzige, der ein Problem mit der 2G-Regel sieht. Auch der Virologe Hendrik Streeck ist kein großer Fan davon, gerade im Bezug auf die Gastronomie und bei Veranstaltungen. Er selbst sagt dazu:

Die Geimpften haben das Gefühl, sie sind nicht mehr Teil der Pandemie und verhalten sich auch entsprechend risikoreich.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Situation sich bald verbessert.

Verwendete Quellen: glomex.com

Dieser Artikel ist ursprünglich bei Jolie.de entstanden.

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