"Riverdale": Weitere Rassismus-Vorwürfe gegen die Netflix-Serie

"Riverdale": Weitere Rassismus-Vorwürfe gegen die Netflix-Serie

Während einige "Riverdale"-DarstellerInnen bereits ihre negativen Erfahrungen am "Riverdale"-Set publik machten, meldet sich nun auch Bernadette Beck zu Wort.

© Netflix
Immer mehr "Riverdale"-DarstellerInnen schildern ihre negativen Erfahrungen am Set.

Was ist nur los am "Riverdale"-Set? In den letzten Monaten gab es immer wieder Schlagzeilen um die beliebte Netflix-Serie – meist negativer Art. Während die Dreharbeiten aufgrund der Corona-Pandemie vor der Fertigstellung der vierten Staffel auf Eis gelegt werden mussten, kommen nun immer mehr dunkle Wahrheiten ans Licht.

Missbrauchsvorwürfe am "Riverdale"-Set

In den vergangenen Wochen lüfteten einige "Riverdale"-DarstellerInnen üble Geheimnisse, die sich am "Riverdale"-Set abgespielt haben sollen. So wurden gleich mehrere Cast-Mitglieder mit Missbrauchsvorwürfen konfrontiert. Aber das ist noch lange nicht alles. Immer wieder machen neuerdings Gerüchte um Rassismus-Kritik innerhalb der "Riverdale"-Produktion die Runde. Auch "Toni Topaz"-Darstellerin Vanessa Morgan wehrte sich erst kürzlich gegen die Diskriminierung aufgrund ihrer Hautfarbe. So schrieb sie auf Twitter:

Ich habe es satt, als flacher Sidekick für weiße Hauptrollen benutzt zu werden. Oder nur aus Gründen der Diversität für ein Image benutzt zu werden, ohne wirklich Teil der Show zu sein.

Diese weiteren Darstellerinnen erheben Vorwürfe gegen "Riverdale"

Während Vanessa Morgan den Stein so richtig ins Rollen brachte, schlossen sich weitere "Riverdale" Darstellerinnen an. Auch Ashleigh Murray und Asha Bromfield machten ihrem Ärger Luft. Zu guter Letzt meldete sich jetzt auch "Peaches 'N Cream"-Darstellerin Bernadette Beck zu Wort. Mit dem Magazin "Elle" sprach sie über ihre Vermutung, nur Teil der "Riverdale"-Besetzung zu sein, um die Diversitäts-Quote zu erfüllen. So soll ihr Charakter nie eine zentrale Geschichte bekommen und in vielen Szenen nur im Hintergrund gestanden haben – häufig sogar komplett ohne eigene Dialoge. Auch am Set habe man sie quasi ignoriert und keine klaren Anweisungen gegeben. Bezüglich der Rollen ihrer weißen Co-Stars sagte sie:

 

 

Sie bekommen die ganze Sendezeit und haben eine starke Charakterentwicklung. Sie bauen ihre Anhängerschaft auf, generieren mehr Fans, verkaufen sich auf Conventions, und die Fans haben eine stärkere emotionale Bindung zu ihnen.

So reagieren die "Riverdale"-Macher auf die Vorwürfe

Alles nur Lügen? Wohl kaum! Schon kurz nachdem die ersten Vorwürfe an die Öffentlichkeit gelangte, meldete sich der Kopf hinter der Netflix-Serie "Riverdale", Roberto Aguirre-Sacasa, und entschuldigte sich für die Geschehnisse. Ob sich in Zukunft etwas am Set ändern wird? Wir hoffen es für alle Betroffenen! Schließlich sollte jeder Mensch im Leben die gleichen Chancen bekommen – unabhängig von der Hautfarbe, des Geschlechts oder der Herkunft.

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