• Wenn du um diese Uhrzeit ins Bett gehst, bist du um 7.00 Uhr fit!

    Endlich nie wieder müde sein!

weiterlesen

Der Schlafrechner: So bist du um 7.00 Uhr fit!

Um 7.00 Uhr aufstehen und trotzdem fit sein? Das hört sich irgendwie nach einem großen Widerspruch in sich an. Soll aber gehen! Wie? Ganz einfach: Ein Schlafrechner hilft dir dabei festzustellen, wann du ins Bett gehen musst, damit du um 7.00 Uhr topfit aus dem Bett kommst.

Schlafrechner: Wann ins Bett gehen, um um 07.00 Uhr fit zu sein?

Ja, das mit dem Schlafrhythmus ist so eine Sache. Eigentlich wissen wir ja, dass es unterschiedliche Schlafzyklen gibt und wir am besten so unseren Wecker stellen, dass wir nicht in einer Tiefschlafphase wach geklingelt werden. Das sind nämlich genau die Tage, an denen wir hundemüde sind und uns am liebsten wieder umdrehen und weiterschlafen würden. Zwar nehmen wir uns dann vor, am Abend wieder früher ins Bett zu gehen, aber das klappt meist eher schlecht als recht. Und überhaupt ist die ganze Sache mit dem Schlafrhythmus ja sehr abstrakt.

Der Schlafzyklus unter genauerer Betrachtung

Unser Schlaf folgt einem bestimmten Profil: Wachzustand, Einschlafphase mit leichtem Schlaf (unterbrochen von erneuten Wachphasen), Tiefschlaf und schließlich 60 bis 90 Minuten nach dem Einschlafen, eine erste kurze REM-Schlafphase. Dieser Zyklus wiederholt sich mehrmals pro Nacht. Während einer 8-stündigen Nachtruhe, durchlaufen wir diesen Zyklus ca. 4-7 Mal. Aber was genau verbirgt sich hinter diesen verschiedenen Schlafphasen?

N1: Einschlafphase

In der Einschlafphase befinden wir uns in einem Zustand zwischen Wachsein und Schlafen. Diese Phase dauert meist nicht länger als 15 Minuten. Atmung und Puls werden gleichmäßiger, die Muskeln entspannen sich.

N2: Stabiler Schlaf

Wenn wir eingeschlafen sind, kommen wir in das Stadium des stabilen Schlafs. Die Muskelspannung lässt weiter nach, Atmung und Herzschlag verlangsamen sich, Augenbewegungen sind nicht vorhanden. Mit jedem Zyklus, den wir pro Nacht durchlaufen, wird diese Phase länger und nimmt ungefähr die Hälfte der Gesamtschlafzeit ein. 

N3: Tiefschlaf

In dieser Phase beginnt die körperliche Erholung. Dein Blutdruck sinkt, Herzschlag und Atmung verlangsamen sich weiter, die Körpertemperatur ist am niedrigsten. Dabei erholt sich dein Körper und stärkt das Immunsystem. Du bist nun in der tiefsten Schlafphase. Hier fällt das Aufwachen am schwersten. In dieser Phase treten übrigens auch das Sprechen oder Schlafwandeln auf. Pro Zyklus dauert diese Phase ungefähr eine halbe Stunde. 

R: REM-Schlaf

REM steht für Rapid Eye Movement, also "schnelle Augenbewegung". In dieser letzten Phase des Zyklus ist das Gehirn ziemlich aufgeweckt und es gibt Aktivitäten, die dem Wachzustand ähnlich sind. Deine Augen bewegen sich zum Beispiel schnell bei geschlossenen Lidern (wie es der Name schon verrät) und deine Herz- sowie Atemfrequenz steigt an. Hier träumst du besonders intensiv. Die Länge der REM-Phase nimmt mit jedem Zyklus zu (im Gegensatz zur Tiefschlafphase). Sie dauert ungefähr 5-10 Minuten, kann aber bis zu 15 Minuten lang werden. 

Aber wann musst du denn nun ins Bett gehen, um am nächsten Morgen topfit zu sein? Unser Schlafrechner verrät es dir. Teste ihn gleich einmal aus!

Um wie viel Uhr musst du aufstehen?

Und so funktioniert es: Der Schlafrechner kalkuliert, dass jeder Mensch fünf bis sechs Schlafphasen hat. Eine davon dauert in etwa 90 Minuten. 14 Minuten soll es im Schnitt dauern, bis wir im Bett einschlafen. Daraus ergibt sich folgende Berechnung:

  • Musst du um 07.00 Uhr aufstehen, solltest du um 21.46 Uhr, 23.16 Uhr, 00.46 Uhr oder um 02:46 Uhr ins Bett gehen.
  • Du musst um 08.00 Uhr morgens aufstehen? Dann solltest du laut des Schlafrechners um 22.46 Uhr, 00.16 Uhr, 01.46 Uhr oder 03.16 Uhr schlafen gehen.
  • Dich hat es besonders schlimm erwischt und du musst schon um 06.00 Uhr raus? Dann ab mit dir um 20.46 Uhr, 22.16 Uhr, 23.46 Uhr oder um spätestens 01.16 Uhr ins Bett.  

Mit dem Schlafrechner den richtigen Schlafrhythmus bekommen

Der neue Schlaf-Kalkulator macht es jetzt einfacher für uns, denn er berechnet uns, an Hand unserer Aufstehzeit, wann wir ins Bett gehen müssen und beinhaltet auch schon unsere Schlafphasen. Das heißt, selbst, wenn wir einmal später ins Bett kommen und so weniger Schlaf bekommen, fühlen wir uns trotzdem ausgeruht!

Also wir müssen den Schlafrechner heute Abend gleich mal austesten! Ansonsten helfen uns Tipps, um aus dem Bett zu kommen.

mehr zum Thema