Wasserrisiko-Atlas: Darum wird weltweit das Wasser knapp

Wasserrisiko-Atlas: Darum wird weltweit das Wasser knapp

Anfang August wurde vom US-Forschungszentrum „World Resources Institute“ der Wasserrisiko-Atlas veröffentlicht. Demnach wird weltweit das Wasser knapp. Was das bedeutet, erfährst du hier.

© unsplash

Der Wasserriskio-Atlas des „World Resources Institut“ (WRI) brachte erst kürzlich diese erschreckende Botschaft mit sich: Ein Viertel der Menschheit lebt in Staaten, die von akutem Wassermangel bedroht sind. Seit den 1960er Jahren soll sich der Wasserverbrauch mehr als verdoppelt haben, während die Wasserressourcen nicht weiter gewachsen sind. 

Wasserrisiko-Atlas: Diese Länder sind besonders betroffen

In ganzen 17 Ländern ist der Wasserstress besonders hoch. In diesen betroffenen Ländern werden in einem normalen Jahr 80 Prozent der verfügbaren Wasserressourcen verbraucht. Eine unverhoffte Hitzewelle oder längere Trockenzeiten würden so einen dramatischen Wassermangel auslösen. Hinzu kommt, dass in den Gebieten generell der Wasserbedarf stetig ansteigt. Besonders die Länder des Nahen Osten oder Nordafrika nähern sich dem sogenannten „Day Zero“. Damit ist der Zeitpunkt gemeint, zu dem fließendes Wasser nicht mehr verfügbar sein wird, da die Grundwasservorräte nahezu erschöpft sein werden. 

Wasser-Knappheit: Ist Europa auch betroffen?

Natürlich sind manche Länder mehr betroffen, als andere, aber trotzdem gilt: Kein Land bleibt verschont. Auch in Europa wird das Wasser knapper. Laut des Wasserrisiko-Atlas leiden Spanien, Italien und Belgien unter hohem Wasserstress. In Deutschland sind Regionen wie Hessen oder Brandenburg besonders gefährdet. 

Was kann man gegen die Wasser-Knappheit tun?

Nach Ansicht der Wissenschaftler müssen die vorhandenen Wasserressourcen effizienter genutzt werden. Abwasser solle zum Beispiel wiederverwendet werden, sprich: Gesammelt und anschließend wieder aufbereitet werden. Und: Der Klimawandel verstärkt die negativen Entwicklungen bezüglich der Wasserversorgung ebenfalls. Was wir als Verbraucher gegen die Wasser-Knappheit tun können liegt natürlich auf der Hand: Weniger verschwenderisch damit umgehen. Das bedeutet, beim Duschen oder Händewaschen nicht die ganze Zeit das Wasser laufen lassen, die Waschmaschine nicht für ein einziges Kleidungsstück anwerfen oder die Badewanne beim Baden nicht bis zum Rand mit Wasser füllen … 

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