• Haare färben: Wie oft darf ich das eigentlich?

    Gerade im Sommer wollen viele Mädels hellere Haare haben. Aber was gibt es zu beachten?

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Haare färben: Wie oft darf ich das eigentlich?

Gerade im Sommer wollen viele Mädels hellere Haare haben. Das wirkt immer frisch und betont die Sommerbräune. Aber was gibt es zu beachten, damit deine Haare nicht zu sehr darunter leiden?

Gut zu wissen: Blondierungen und Co. sind mittlerweile lange nicht mehr so schädlich wie früher. Es gibt bei den meisten Friseuren schonende Farben, zu denen du greifen kannst. Die riechen auch nicht mehr so chemisch wie noch vor ein paar Jahren. Damit die Farbe aber noch weniger deine Haarstruktur angreift und deine Haare möglicherweise austrocknet, ist es immer gut eine Olaplex-Behandlung dazu zu wählen. Das pflegt deine Haare direkt und macht sie trotz frischer Färbung super geschmeidig. Zudem verwenden Friseure gute Spülungen, die ebenfalls dafür sorgen, dass deine Haare die Farbe gut und verträglich aufnehmen.

Wie oft darf man färben?

Aber wie oft darf man eigentlich Farbe an seine Haare lassen, ohne dass sie brüchig werden und man am Ende sogar noch zur Schere greifen muss? Kleine Enttäuschung: Das kann man pauschal leider nicht sagen, weil es zu sehr von der individuellen Haarstruktur abhängt. Hast du dickes, gesundes Haar, kannst du oftmals schon nach drei bis vier Wochen wieder färben, während Mädels mit dünneren, strapazierten Haaren etwas länger warten sollten. Den Ansatz kann man natürlich auch schon nach einem Monat färben.

Bei Blondierungen mit Wasserstoffperoxid solltest du laaannnge Pausen zwischen dem Färben machen. Denn das ist so ungefähr das Gemeinste, das du deinen Haaren antun kannst. Den Haaren werden Farbpigmente und Feuchtigkeit entzogen und greifen sie unheimlich stark an. Danach heißt es also pflegen, pflegen, pflegen. Vor allem, wenn du gerade dabei bist deine Haare lang zu züchten. Kurzhaarige haben etwas weniger Probleme, weil ihre Haare sowieso regelmäßig geschnitten werden und etwaige trockene oder splissige Spitzen schnell verschwinden.

Zuhause zur Farbe greifen?

Beim Selbstfärben solltest du vorsichtig sein. Natürlich ist es verlockend, wenn du günstig und unkompliziert von Zuhause färben kannst. Aber gerade, wenn du noch nicht so viel Erfahrung damit hast, solltest du lieber auf den Profi vertrauen und ein paar Euro mehr beim Friseur ausgeben. Solltest du dennoch selbst zur Farbe greifen wollen, achte darauf, dass auch Pflegestoffe enthalten sind und du vielleicht schon Erfahrungsberichte von Freunden oder Bekannten hast. Nicht, dass du am Ende eine böse Überraschung erlebst oder gar eine seltsame Farbe auf dem Kopf tragen musst. Das wieder zu beheben, kann dann nämlich unheimlich zeitaufwendig und teuer werden!

Was ist eigentlich an einem Tag möglich?

Zu krasse Farbexperimente, zum Beispiel von dunkelhaarig auf hellgrau, sind meist nicht an einem einzigen Tag möglich, sondern erfordern etwas Geduld. Lass dir also keine Märchen erzählen, wenn du ein vorzeigbares und langfristiges Ergebnis haben möchtest. Hier benötigt der Profi sicherlich zwei bis drei Sitzungen. Grundsätzlich gilt übrigens: Eine permanente Coloration ist natürlich schädlicher als eine Tönung. Denn sie dringt direkt in die Haarstruktur ein und kann sie dadurch oft angreifen.

Alternativen?

Um dein Haare zu schönen und nicht deinen gesamten Schopf zu belasten, sind Strähnchen eine gute Alternative zur Coloration. Sie sind aber nicht nur weniger schädlich, sondern wirken oft auch natürlicher. Außerdem gibt es mittlerweile natürliche Henna-Haarfarben, die so gut wie gar nicht belasten und schnelle Farb-Abenteuer ermöglichen.

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