3. Februar 2021
Monogame Beziehung: Macht uns das Beziehungsmodell glücklich?

Monogame Beziehung: Macht uns das Beziehungsmodell glücklich?

Was ist eine monogame Beziehung? Und was spricht für dieses Beziehungsmodell – und was dagegen? Wir haben für dich recherchiert. 

Monogame Beziehung
© Pexels
Alles rund ums Thema Monogamie und die unterschiedlichen Beziehungsmodelle findest du hier.

Dass wir in einer Beziehung mit einer einzigen Person sind, ist absolut normal. Doch was genau macht eine sogenannte monogame Beziehung eigentlich aus? Und gibt es auch noch andere Beziehungsmodelle, wo Treue keine so große Rolle spielt, wie in monogamen Beziehungsform? Wir klären dich umfangreich zum Thema auf und beantworten dir alle spannenden Fragen zu Monogamie. Los geht's! 

Monogame Beziehung: Was bedeutet Monogamie?

Der Begriff Monogamie leitet sich aus der altgriechischen Sprache ab und beschreibt das Zusammenleben mit einem Partner oder einer Partnerin. Romantische Liebesbeziehung werden mit der Monogamie also exklusiv. Das heißt: Mit jemand anderem intim zu werden, zusammen zu leben oder eine emotionale Bindung einzugehen, wird bei der monogamen Beziehung von vorne herein ausgeschlossen. Bei diesem Beziehungskonzept ist außerdem Vertrauen sehr wichtig. Lebst du in einer monogamen Beziehung, musst du deinen Partner allerdings nicht zwingend heiraten. Ingesamt ist die Monogamie beziehungsweise Zweierbeziehungen das gängigste Beziehungsmodell in unserer westlichen Gesellschaft.

Vorteile und Nachteile an einer monogamen Beziehung

Natürlich haben monogame Beziehung viele Vorteile, denn nicht umsonst leben viele Menschen mit einem einzigen Partner zusammen oder heiraten, um das ganze Leben füreinander da zu sein! Da vielen Menschen nach wie vor Treue sehr wichtig ist und sich viele nach Sicherheit sehnen, ist eine monogame Partnerschaft die beste Entscheidung. Forscher sind sich zudem sicher, dass Zweierbeziehungen auf Dauer gesünder sind. Hinzukommt, dass man den Partner oder die Partnerin nicht mit anderen teilen muss, die volle Aufmerksamkeit zugesichert bekommt und eventuell eine sichere Grundlage für das Gründen einer Familie ebnet. 

Die Nachteile einer monogamen Beziehung sind aber ebenfalls nicht von der Hand zu weisen! Sie erhöhen den Druck, dass alles perfekt zwischen zwei Menschen laufen muss. Eifersucht oder Probleme bezüglich des Vertrauens haben in Zweierbeziehungen keinen Platz. Oft machen wir unser Glück damit genau von einer Person abhängig, die sowohl unsere Grundbedürfnisse, unsere emotionalen Anforderungen als auch unser Sexleben ausreichend stillen muss. Auch die eigene Sexualität kann nicht mehr so frei ausgelebt werden, wie man es als Single oder in einer offenen Beziehung tun würde.

Kann man in monogamen Beziehungen immer treu sein? 

Diese Frage lässt sich nur schwer beantworten. Manchen Menschen fällt es einfach, ihr ganzes Leben lang treu zu sein und nur eine Person für den Rest ihres Lebens zu begehren und mit ihr intim zu werden. Doch Liebe und Partnerschaften sind komplex – dementsprechend ist es schwierig, eine klare Aussage darüber zu treffen, ob monogame Beziehung für immer funktionieren. Fakt ist: Studien belegen, dass 40 Prozent der Männer und 25 Prozent der Frauen mindestens einmal in ihrem Leben fremdgehen. Seitensprünge sind in unserer Gesellschaft oft verpönt, obwohl sie allgegenwärtig sind. Außerdem ist es schwierig, dass nur ein einziger Mensch all unseren Bedürfnissen gerecht werden kann – zumindest langfristig gesehen. 

Wie kann eine monogame Beziehung langfristig funktionieren?

Es gibt kein Rezept, dass dir garantieren wird, dass deine Beziehung für immer halten wird. Sicher ist: Partnerschaften sind harte Arbeit und durchleben immer Höhen und Tiefen. Damit du aber den Grundstein für eine schöne, feste Partnerschaft legen kannst, solltest du dir folgende Beziehungs-Tipps genauer anschauen:

  • Kommuniziere offen mit deinem Partner oder deiner Partnerin: Geheimnisse können auf lange Sicht zwischen dir und deinen Liebsten stehen und die Beziehung in Gefahr bringen. Es ist wichtig, dass du mit deinem Partner oder deiner Partnerin reden kannst, egal über was! Außerdem schafft offene Kommunikation Nähe und stärkt die Zusammengehörigkeit.
  • Versuche gemeinsame Zeit und Erinnerungen zu schaffen: Wenn wir unseren Alltag mit einer Person teilen, bleiben aufregende Erlebnisse oft auf der Strecke. Es ist also wichtig, dass ihr regelmäßige Dates habt, die gemeinsame Zeit und tolle Erinnerungen schaffen. 
  • Spreche über deine sexuellen Wünsche und Bedürfnisse: Du hast besondere Vorstellungen darüber, was dich anmacht oder was dir im Bett gefällt? Dann solltest du das in deiner Beziehung unbedingt ansprechen! Auch das probieren von verschiedenen Sexstellungen, können euer gemeinsames Liebesleben am Leben halten.

Monogame Beziehung: Was ist das Gegenteil von Monogamie?

Auch wenn das Beziehungsmodell Monogamie in der westlichen Welt überwiegend anzutreffen ist, gibt es auch viele andere Beziehungsformen, die eine nicht ganz so feste Bindung voraussetzen. Das Gegenteil von Monogamie ist Polygamie. Dieses Beziehungsmodell spricht sich für eine freiere Liebe zwischen mehreren Personen aus. Frauen und Männer dürfen mehrere Partner gleichzeitig haben. In vielen Ländern ist sogar die Vielehe, also eine Eheschließung zwischen mehreren Personen erlaubt. 

Monogamie und Polygamie im Vergleich

Die genauen Unterschiede zwischen monogamen und polygamen Beziehungen haben wir dir hier noch einmal genauer herausgearbeitet. So kannst du selbst entscheiden, welches Beziehung besser zu dir passt:

  • Monogame Beziehungen: festgelegt auf eine Person, stabile und zuverlässige Bindung, Sexualität wird auf eine Person begrenzt, Kinder und Ehe möglich
  • Polygame Beziehungen: die Liebe kennt keine Grenzen, stabile Bindungen können zu mehreren Personen aufgebaut werden, Sexualität kann frei ausgelebt werden, Kinder möglich, eine Ehe kann nur zwischen zwei Personen geschlossen werden

Quellen: parship.de, edarling.de

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