• Darum schwänzt diese 15-Jährige jeden Freitag die Schule!

    Nicht, um ein verlängertes Wochenende zu haben.

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Darum schwänzt diese 15-Jährige jeden Freitag die Schule!

Allerdings nicht, um ein verlängertes Wochenende zu haben. 

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Seit etwas mehr als drei Monaten geht Greta Thunberg freitags nicht mehr zur Schule. Aber warum? Nicht etwa, weil die Schwedin schlechte Noten hat oder gemobbt wird, sondern aus einem anderen wichtigen Grund.

Schwänzen als Protest

Statt zur Schule zu gehen, sitzt die 15-Jährige jeden Freitag auf den Stufen vor dem schwedischen Parlamentsgebäude in Stockholm und protestiert – und zwar für einen radikalen Wandel in der Klimapolitik. An ihrem ersten Tag dort – wenige Wochen vor den schwedischen Parlamentswahlen – verteilte sie sogar Handzettel mit dieser Botschaft: „Wir Kinder tun oft nicht das, was ihr uns sagt. Wir tun das, was ihr tut. Und weil ihr Erwachsenen auf meine Zukunft scheißt, tue ich das auch. Mein Name ist Greta, und ich bin in der neunten Klasse. Und ich bestreike die Schule für das Klima bis zum Tag der Wahl.“ Damit will sie auf die Notwendigkeit des Umdenkens bezüglich des Klimaschutzes aufmerksam machen.

Kein Ende nach den Wahlen

Anders, als sie es gesagt hatte, protestiert Greta jedoch auch noch nach den Wahlen – und andere Schüler folgen ihrem Vorbild. In Australien zogen vergangene Woche Tausende vor das Parlament in der Hauptstadt Canberra. Allerdings sehr zum Zorn des australischen Präsidenten Scott Morrison. 

Änderung in Sicht?

Beim Klimagipfel im polnischen Kattowitz traf sich Greta nun endlich unter anderem mit UN-Generalsekretär António Guterres. Ihre Rede teilte sie in Auszügen auch bei Twitter und gab sich darin nur wenig optimistisch, was das Verhalten der Politiker betrifft. „Nun, wir sind nicht gekommen, um die Anführer der Welt anzubetteln, Sorge für unsere Zukunft zu tragen. Sie haben uns in der Vergangenheit ignoriert, und sie werden uns erneut ignorieren. Wir sind hier, um sie wissen zu lassen, dass der Wandel kommen wird – ob sie das nun wollen oder nicht“, so die Schwedin. 

Das ist auf jeden Fall eine mutige Aktion von der Schülerin. Ob sie damit etwas erreicht, wird sich in den nächsten Jahren herausstellen. Nach Kattowitz ist sie jedenfalls nicht mit dem Flugzeug gereist – das wäre ja umweltschädlich. Ihr Vater hat sie stattdessen mit dem Elektroauto gefahren.

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