• Acne inversa: Das wünschst Du nicht mal Deinem größten Feind!

    Das sind die Ursachen und Symptome!

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Acne inversa: Das wünschst Du nicht mal Deinem größten Feind!

Bloß ein paar Pickel? Nein! Die sogenannte Acne inversa solltest Du nicht unterschätzen! Aber wie und bei wem tritt das überhaupt auf? 

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Du hast erst neulich entzündete, oberflächlich gelegene, schmerzhafte Knoten in der Haut entdeckt? Und wahrscheinlich befinden die sich vorwiegend unter den Achselhöhlen, der Brust, am Po oder im Genitalbereich? Keine Sorge, Krebs wird es bestimmt nicht sein. Aber vielleicht Acne inversa. 

Wie entsteht Acne inversa?

Haarwurzeln der eher dickeren Haare von Achseln und Schambereich entzünden sich und lösen den Schmerz aus. Dort kommt es dann zu dicken Mitessern und Abszessen. Wenn die aufbrechen, kann sich eine Infektion ausbreiten. Was das Schlimmste an der Acne inversa ist? Eiter kapselt sich ab und die Bakterien graben unter der Haut lange Gänge. Kurz und knapp gesagt: Die Infektion bleibt ständig erhalten, sodass mit den Jahren Nester und Nebenstränge entstehen…

Wer diagnostiziert Acne inversa?

Falls Du so etwas wirklich an Deinem Körper bemerkst, solltest du nicht direkt Google um Rat bitten! Mache einen Termin beim Hautarzt und lasse die betroffenen Körperstellen untersuchen. Nachdem Gewebeproben entnommen und ein Ultraschall gemacht wurde, kann genau ermittelt werden, welche Bakterien ihr Unwesen unter Deiner Haut treiben.

Wie behandelt man Acne inversa?

Wenn Du Glück hast, helfen Antibiotika, damit sich die Entzündungen zumindest nicht ausbreiten und zwischenzeitlich verschwinden. Falls die Hauterkrankung jedoch schon weit fortgeschritten ist, wird es etwas komplizierter: Die betroffenen Stellen müssen chirurgisch entfernt und die Fisteln ausgeräumt werden – und leider bilden sich die schmerzhaften Eiterpickel bei jeder dritten Person erneut…

Das Risiko reduzieren

Wie Du jetzt also bemerkt hast: Acne inversa zu haben, ist alles andere als angenehm. Und das Fieseste? Du kannst es auch genetisch bedingt bekommen. Trotzdem liegt es an Dir, inwieweit sich die Hautkrankheit ausbreitet. Falls Du zu Übergewicht neigst, solltest Du aufpassen. Ebenfalls schädlich ist Rauchen. Daneben solltest Du darauf achten, dass Deine Kleidung nicht scheuert – an diesen Stellen könnte sich nämlich schnell eine Hautentzündung bilden. 

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