Unterirdische Pickel: So verschwinden sie wirklich!

Unterirdische Pickel: So verschwinden sie wirklich!

Man sieht sie nicht immer, aber sie tun höllisch weh – unterirdische Pickel. Wir verraten dir Tipps und Tricks, wie du die fiesen Unterlagerungen wieder los wirst. 

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Am Kinn, an der Nase, an der Oberlippe oder der Stirn. Meistens spüren wir sie schon, bevor wir überhaupt etwas sehen. Ein fieser Knubbel, der sich – sobald er da ist – nicht mehr so leicht verdrängen lässt. Doch bevor wir dir unsere Tipps verraten, wollen wir erstmal herausfinden, woher die fiesen Monster überhaupt kommen. 

Woher kommen unterirdische Pickel?

Wenn es um die Entstehung unterirdischer Pickel geht, unterscheiden sie sich nicht wirklich von „normalen“ Pickeln. Durch abgestorbene Hautschuppen und eine Überproduktion von Talg, verstopfen die Hautporen. Die Folge: Unter der Haut vermehren sich Bakterien und lösen eine Entzündung aus. Das Ganze taucht dann als roter, eitriger Pickel in deinem Gesicht auf.

Nun zu unterirdischen Pickeln. Hier liegen die verstopften Poren etwas tiefer, sodass sich der Pickel als roter, schmerzender Knubbel unter der Haut bemerkbar macht. Im Laufe der nächsten Tage wandert der Übeltäter Stück für Stück nach außen und es wird ein Eiterpunkt sichtbar.

Unterirdische Pickel ausdrücken?

Niemals! Auch wenn der unterirdische Pickel als fiese, eitrige Beule stört – und der Gedanke ans Ausdrücken manchmal tatsächlich etwas Verlockendes hat – gilt diese eine Regel: Finger weg! Denn das Drücken und Quetschen mit dem Finger macht das Dilemma nur noch schlimmer. Dadurch verteilen sich weitere Bakterien unter der Haut und die ganze Angelegenheit kann sich sogar verschlimmern! Gleiches gilt übrigens auch fürs Aufstechen unterirdischer Pickel. Das kann sogar ernsthafte gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Warum? Erfährst du hier.

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Und sie haben nichts mit der Pubertät oder Genen zu tun! Weiterlesen

Hausmittel gegen unterirdische Pickel

Wie du deinen unterirdischen Pickel nicht behandeln solltest, weißt du nun also. Aber was kann man denn sonst dagegen tun? Wir haben drei natürliche Hausmittel, die helfen können. 

1. Dampfbad mit Kamille

Hört sich nach einem uralten Tipp an, hilft aber! Dafür brühst du einfach eine Handvoll Kamillenblüten in einem Topf mit etwa 2 Liter kochendem Wasser auf. Halte anschließend deinen Kopf darüber und lege ein großes Handtuch über deinen Kopf und den Topf. Der heiße Dampf und die Kamille sorgen dafür, dass sich deine Poren öffnen und wirken gleichzeitig entzündungshemmend. Dadurch gelangen die unterirdischen Pickel schneller an die Oberfläche. Kamillenblüten gibt es im Reformhaus oder der Apotheke.

2. Regelmäßige Reinigung

Schluderst du manchmal auch in Sachen Gesichtsreinigung? Nicht gut. Damit deine unterirdischen Pickel vernünftig abheilen können und irgendwann im besten Fall gar nicht mehr auftauchen, ist es wichtig, das Gesicht täglich morgens und abends zu reinigen. Am besten eignen sich PH-neutrale Waschgele.

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Man kennt es nur zu gut – das Gefühl, dass ein riesiger Pickel im Gesicht beginnt, zu sprießen. Am nächsten Tag würde man am liebsten nur zu Hause bleiben und sein Gesicht unter der Bettdecke verstecken.  Weiterlesen

3. Teebaumöl 

Wenn es um Pickel geht, ist auch Teebaumöl ein treuer Begleiter. Die enthaltenen Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass die Vermehrung der Bakterien reduziert wird. Bei der Verwendung ist allerdings Vorsicht geboten! Zwei Tröpfchen auf einem Wattestäbchen reichen vollkommen aus. Morgens und abends den Knubbel damit abtupfen, sollte schnell helfen. 

Zugsalbe gegen unterirdische Pickel?

Tatsächlich kann Zugsalbe gegen unterirdische Pickel helfen und dafür sorgen, dass der Eiter, der sich in der Pore befindet, an die Oberfläche gelangt. Bei der Anwendung solltest du allerdings beachten, dass du die Salbe punktuell aufträgst. Auch das geht gut mit einem Wattestäbchen. Optisch wird sich das Ganze dann natürlich erstmal verschlimmern – aber genau das ist das Ziel. Nur an der Oberfläche kann der Pickel vollständig abheilen. Und nochmal: Auch den Eiterpickel bitte nicht ausdrücken. 

Unterirdische Pickel vorbeugen

Vier Wörter, ein Satz: Hände weg vom Gesicht! Das ist gar nicht so einfach, wie es klingt. Unterbewusst fassen wir uns nämlich rund 400 Mal am Tag ins Gesicht – und so gelangen Bakterien auf unsere Gesichtshaut. Egal wie oft wir unsere Hände waschen. Fazit: Weniges ins Gesicht fassen, bedeutet weniger Keime im Gesicht, und das sorgt wiederum für weniger Pickel, die durch Bakterien verursacht werden. 

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Pickel abdecken leicht gemacht! Wir zeigen dir, wie du die fiesen Übeltäter abdecken und von ihnen ablenken kannst. Weiterlesen
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