Coronavirus: Diese Apps drosseln jetzt ihre Daten

Wegen Corona: Diese Apps drosseln jetzt ihre Geschwindigkeit

Aufgrund der Corona-Krise sind wir alle dazu aufgefordert, möglichst zuhause zu bleiben. Dabei schlägt sich die Mehrheit ihre Zeit im Internet tot. Welche Folgen das hat, lest ihr hier. 

Mädchen am Schreibtisch mit Laptop
© PexelsWird das Internet bald zusammenbrechen?

Serien und Filme auf Netflix anschauen, mit den Freunden über Houseparty, Skype, WhatsApp oder Instagram videochatten oder Online-Games zocken – in Zeiten der Coronakrise verbringen wir noch viel mehr Zeit im Internet als sonst. Doch wie kann man verhindern, dass das Internet bald überlastet ist und im schlimmsten Fall komplett zusammenbricht? Dienste wie Instagram oder Netflix greifen nun zu drastischen Maßnahmen: Sie drosseln ihre Daten. Was bedeutet das für jeden Einzelnen? Und welche Apps und Plattformen sind außerdem betroffen?

Coronavirus: Könnte bald das Internet zusammenbrechen?

Netflix und Co. könnten sich eigentlich ein bisschen über die Corona-Krise freuen. Ihr Angebot ist derzeit so beliebt wie kein anderes. Und auch die sonstige Internet-Nutzung geht ziemlich durch die Decke. So arbeiten viele Menschen aus dem Home-Office, führen Video-Anrufe über Skype aus oder vertreiben sich die Zeit mit YouTube, Online-Shopping und Co. Da kann es schnell zur Überlastung des Internets kommen. Doch so weit soll es nicht kommen – allerdings müssen wir uns auf Einschränkungen gefasst machen. 

Coronavirus: Diese Dienste nehmen Einschränkungen vor

  • TikTok: Seit Montag, dem 23.03.2020 schränkt die Video-Plattform für einen Monat lang das Abspielen von Videos in HD ein.
  • Diseny+ geht zwar erste heute, am 24.03. in Deutschland und vielen weiteren europäischen Ländern an den Start, gab jetzt aber schon erste Einschränkungen bekannt. So soll die Bandbreitennutzung um satte 25 Prozent gesenkt werden. 
  • Instagram und Facebook zählen zu den meistgenutzten Apps. Auch hier müssen wir uns auf eine Drosselung gefasst machen. Die Video-Qualität wird in Europa bis auf weiteres gesenkt.
  • Amazon Prime Video wird gerade wahrscheinlich so häufig genutzt wie Netflix. Um das Internet nicht komplett lahm zu legen, werden die Streming-Bitraten in Europa gekürzt.
  • Kein Wunder, dass Netflix mitzieht. Auch hier wurde die Streaming-Qualität bereits reduziert.
  • Und zu guter Letzt: YouTube wechselt ab sofort zur Standartqualität, um den Datenverbrauch nicht unnötig anzukurbeln. 

Was kann ich tun, um den Zusammenbruch des Internets zu verhindern?

Wäre das Internet in den kommenden Wochen tatsächlich überlastet, würde das drastische Konsequenzen mit sich bringen. So liegt es mitunter auch an uns, dem entgegen zu wirken. Was kann man also tun, um das Internet etwas zu entlasten? Wir haben da einige Ideen. 

  • Bücher lesen
  • Spazieren gehen 
  • Meditieren
  • Kochen oder backen 
  • Gesellschaftsspiele spielen
  • Basteln oder Malen 
  • Aufräumen oder den Kleiderschrank ausmisten
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