29. Januar 2021
Sex im Flugzeug: Alles was du wissen musst

Sex im Flugzeug: Alles was du wissen musst

Sex im Flugzeug ist verlockend, doch wie funktioniert es auf so engem Raum und ist es überhaupt erlaubt? Alle Infos zum "Mile High Club" findest du hier!

Sex im Flugzeug
© iStock
Sex im Flugzeug ist aufregend. Hier erfährst du alles, was du vorher wissen musst!

Sex im Flugzeug ist mit Sex in der Sauna, Sex am Strand, Sex im Wasser und im Allgemeinen Sex in der Öffentlichkeit eine beliebte Fantasie vieler Menschen und vor allem Reisenden. Eine schnelle Nummer über den Wolken, um sich die Zeit bis zur Landung zu vertreiben? Wieso nicht! Doch ist Sex im Flugzeug überhaupt erlaubt? Und welche Konsequenzen erwarten einen im schlimmsten Fall nach dem Wolkenritt an Bord, wenn man von dem Flugpersonal oder anderen Menschen erwischt wird?

Was reizt die Leute am Sex im Flugzeug?

Wer Sex in einem Flugzeug haben möchte, muss schon besonders scharf auf seinen Partner oder einen unbekannten Fremden sein. Denn sich unauffällig wegzuschleichen, leise zu sein und nach dem Liebesakt auch unauffällig hintereinander aus der Bordtoilette zu kommen, erfordert Fingerspitzengefühl. Doch vielleicht ist es gerade das, was Paare so am Sex im Flugzeug reizt. Die ständige Angst, erwischt zu werden. Denn was die wenigsten wissen: Die Crew kann Waschräume und die Klotür ganz einfach von außen öffnen und sind zudem angehalten, Sex im Flieger zu unterbinden. Sie haben also ein extra-wachsames Auge für Paare, die sich Richtung Bordtoilette aufmachen.

Sex im Flugzeug: Ist es verboten?

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, das gab auch Reinhard Mey bereits zum Besten. Doch in Sachen Sex gibt es Grenzen, vor allem, wenn man es im Flugzeug tut. Auch im Luftraum müssen wir uns an das Strafgesetzbuch halten, und das besagt laut Paragraf 183a, dass sexuelle Handlungen im öffentlichen Raum als Erregung öffentlichen Ärgernisses gelten. Wird man also erwischt, drohen folgende Strafen:

  • Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr
  • Hohe Geldstrafe
  • Flugverbot der Airline

Sex im Flugzeug: So klappt’s

Wer das Risiko eingehen möchte, sollte sich vor dem Sex im Flugzeug gut vorbereiten. Denn trotz Sex-Verbot in jeder öffentlichen Maschine ist es durchaus machbar, sich über den Wolken zu vergnügen und nicht von der Flugbegleiterin oder dem Flugbegleiter erwischt zu werden. Diese Tipps solltet ihr beherzigen:

  • Verhaltet euch normal: Nichts ist auffälliger, als aufgeregt über die Schulter zu schauen, ob jemand guckt. Tut so, als wolltet ihr euch gemeinsam die Zähne putzen (wenn es sich um einen Nachtflug handelt) und habt dabei eure Waschtasche dabei. So wird sich niemand wundern, dass ihr Mal 10 Minuten den Waschraum blockiert.
  • Bequeme Kleidung: Setzt auf Kleidung, die ihr schnell an- und ausziehen könnt. Die besten Sexstellungen auf kleinem Raum sind der Doggy-Style im Stehen oder die Reiterstellung im Sitzen.
  • Der richtige Zeitpunkt: Vermeidet Stoßzeiten und macht euch auf den Weg zur Bordtoilette, wenn das Licht gedimmt und die Blenden geschlossen sind. Dann ist auch die Crew nicht mehr so aktiv und ihr könnt unbemerkt zusammen verschwinden.
  • Bucht eine höhere Klasse: Die Waschräume sind in der Business- und First Class deutlich größer, bei manchen Airlines könnt ihr euren Sitzplatz dort sogar mit Trennwänden vor Blicken schützen. Eine gute Buchungsklasse lohnt sich für das Sexabenteuer!

Sex im Flugzeug: Was ist der „Mile High Club“?

Der „Mile High Club“ klingt wie ein elitärer Club mit goldener Eintrittskarte. Doch eigentlich kann sich jeder als Mitglied des „Mile High Club“ zählen, der schon mal ab einer Flughöhe von 1852 Metern Sex hatte.  Denn das ist genau eine nautische Meile. Sogar Promi-Paaren wie Reese Witherspoon und Jake Gyllenhaal wird die Mitgliedschaft in diesem Club nachgesagt. Egal ob Bordtoilette oder Privatjet.

Laut einer Umfrage des Dating-Portals „Saucy Dates“, die unter 11.790 Befragten stattfand, bestätigten 78 Prozent, von Sex im Flugzeug zu träumen. Nur fünf Prozent der Befragten seien bereits im „Mile High Club“, davon gaben 18 Prozent an, mit einem Crewmitglied geschlafen zu haben und 30 Prozent mit einem Fremden. 59 Prozent vergnügten sich in den Waschräumen, 31% hatten Sex auf den Sitzen. Ein Prozent der Befragten zogen sich in das Cockpit zurück. Okay, das steht aber auch nur Piloten zur Verfügung. Wer sich fragt, wie lange das Liebesspiel über den Wolken im Durchschnitt dauert, der wird überrascht sein: rund 10 Minuten.

So nicht: Diese Pärchen wurde beim Sex erwischt

  1. Auf einem Flug von Paris nach Stockholm hatte ein Pärchen offensichtlich Sex auf der Flugzeugtoilette. Nachdem das Paar wieder auf ihren Sitzen saß, verkündete die Stewardess durch die Lautsprecher: „Wir möchten dem Paar, das sich vorhin im Bad vergnügt hat, recht herzlich zur fröhlichen Fortpflanzung gratulieren.„ Unangenehm! Lautes Gelächter untermalte die peinliche Situation. Ob es das wert war?
  2. Mit der Frage „Hat irgendwer ein Gummi“, kündigt ein Passagier seinen Eintritt in den "Mile High Club“ an. Seine Urlaubsbekanntschaft setzte sich kurzerhand auf seinen Schoß und konnte scheinbar nur an das Eine denken. Passagiere filmten den Akt auf dem Sitz, der beim Anschauen Fremdschämen auslöst. Muss das Götzen wirklich sein? Getuschel ist da natürlich vorprogrammiert. Dann doch lieber auf die Toilette!
  3. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich 2018 auf einem Flug der Silver Airways nach Mexiko. Ein junges Paar hatte Sex auf der hintersten Reihe und wurde ebenfalls von Passagieren gefilmt. Das Video landete kurzerhand auf Twitter und ging viral. Ob sie beim Sex erwischt werden wollten? Die Airline fand es jedoch alles andere als witzig und betonte, dass sie ein solches Verhalten nicht dulde. Auch hier wäre der Gang aufs Klo weniger peinlich gewesen.

Wer auf Nummer sichergehen möchte, kann beispielsweise in Las Vegas ein privates Flugzeug samt Pilot chartern und es sich im umgebauten Passagierraum legal gemütlich machen. Ganz ohne Angst vor einer Stewardess.  Ein bisschen romantischer als der schnelle Sex in der schmuddeligen Bordtoilette. Die verlockenden Angebote starten bei rund 450 Euro.

Bei „Flamingo Air“ kann man nicht nur für eine Stunde sein eigenes Flugzeug mieten, man erhält sogar Schokolade und Champagner zum mit Kissen ausgelegten Bereich. Bei „Lovecloud“ gibts Satinbettwäsche, eine Matratze und eine Urkunde nach Abschluss. Inbegriffen im Preis von circa 1000 Euro sind dort Piloten, die die Maschine mit Schallschutzkopfhörer fliegen. Leichter wird man wohl kaum Mitglied im Mile High Club!

Quellen: urlaubguru.de, gelbeseiten.de

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