Kondomgröße berechnen: so geht's!

Kondomgröße berechnen: so geht's!

Kondome sind das wohl sicherste Verhütungsmittel – aber nur, wenn sie genau passen. Wir zeigen dir, wie du deine Kondomgröße selbst berechnen kannst!

Kondom schützt beim Sex Kondomgröße
© PexelsWelche Kondomgröße brauchen wir beim Sex? 

Das Kondom schützt bei richtiger Anwendung nicht nur vor einer ungewollten Schwangerschaft, sondern auch vor Geschlechtskrankheiten wie HIV, dem Human-Papilloma-Virus, Syphilis, Gonorrhö, Hepatitis B oder Chlamydien. Doch es gibt verschiedenen Varianten und Größen des Kondoms, da jeder Penis unterschiedlich ist. Beim Kauf der richtigen Kondome ist nicht unbedingt die Penis-Länge ausschlaggebend, sondern die Breite. Denn wenn ein Kondom zu eng ist, kann es reißen. Ist ein Kondom aber zu breit, rutscht es schnell – und so kann es passieren, dass das Sperma trotzdem in die Scheide gelangt. 

Kondomgröße berechnen

Mit einem Maßband kann man den Umfang des Penis messen. Wenn der zum Beispiel 98 mm beträgt, dann wäre die richtige Kondomgröße S, da der Penisdurchmesser 49 (also immer genau die Hälfte des Umfangs) ist. 

Diese Kondomgrößen gibt es

Es gibt verschiedenen Kondomgrößen. So sind die Größen gekennzeichnet. 

Kondomgröße S: Diese Größe wird Small genannt und hat einen Durchmesser von 47 bis 49 mm. Dieses Kondom ist bei einem Penisumfang unter 10,5 cm am besten geeignet.

Kondomgröße M: Medium ist die Standardgröße und wird am häufigsten genutzt. Der Durchmesser des Kondoms ist 52 bis 54 und bei einem Penisumfang von 10,5 bis 12 cm geeignet. 

Kondomgröße L: Eigentlich Large, aber als Kennzeichnung auf manchen Kondom-Verpackungen auch XXL genannt.) Dieser Kondom hat einen Durchmesser von 55-57 mm. Bei einem Penisumfang von über 12 cm die richtige Wahl. 

Es gibt auch spezielle XXL-Kondome, die noch größer sind (bis zu 69 cm). Die sollte man aber nur testen, wenn die gängigen L-Größen wirklich zu eng sind. Beim Kauf der Kondome kann man auf der Rückseite der Verpackung immer die genaue Größenangaben sehen. 

Wie erkennt man, ob das Kondom richtig passt? 

Ein perfekt sitzendes Kondom zwickt nicht, rutscht aber auch nicht. Außerdem lässt es sich leicht abrollen und sollten für Jungs, aber auch für Mädchen kaum spürbar sein. Am besten übt man das Kondomaufrollen vor dem ersten Sex, damit das in einem intimen Moment nicht schief geht. Das Kondomüberziehen ist zwar nicht so schwer, aber manchmal etwas knifflig. Übung macht den Meister. 

Worauf muss man beim Kondomkauf achten? 

Neben der Kondomgröße sind auch noch andere Dinge wichtig, wenn man sich Kondome kauft. Das Haltbarkeitsdatum sollte beim Sex nie überschritten sein. Außerdem sind nur Kondome wirklich sicher, die unbeschädigt sind. Es sollten also keine Löcher oder Risse im Kondom aber auch nicht in der Kondomverpackung sein. Gewusst? Die Prüfsiegel und CE-Kennzeichnungen auf den Verpackungen garantieren eine hohe Sicherheit. 

Weitere Unterschiede der Kondome

Nicht nur bei der Kondomgröße gibt es Unterschiede. Auch das Material, der Schnitt und Gerüche unterschieden sich. Es gibt Kondome mit Noppen, mit Rillen oder einfach nur welche, die glatt sind. Es gibt dünne und extra dünne Kondome. Es gibt latexfreie Kondome und Überzieher mit verrückten Geschmacksrichtungen wie Erdbeere, Zitrone und Co., die vor allem für Oralsex gewählt werden. 

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