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Haare selber färben: Das solltest du beachten

Neues Jahr, neue Haarfarbe?! Diese fünf Dinge solltest du unbedingt berücksichtigen.

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Dezember. Es es ist kalt und dunkel draußen. Bis auf die Weihnachtsbeleuchtung leuchtet nichts draußen – von der Sonne weit und breit keine Spur. So öde wie das Wetter, so langweilig findest du auch deine Haarfarbe? Dann wird es höchste Zeit, etwas Pepp in die Mähne zu bringen. Wie wäre es mit einer neuen Haarfarbe?! An sich eine tolle Idee, nur mit einfach im Drogeriemarkt eine Farbe zu kaufen und in die Haare zu schmieren, ist es nicht getan. Das kann ganz schnell nach hinten losgehen, wenn du nicht auf diese 5 Dinge achtest. 

1. Know-How

Bevor du Zuhause loslegst, solltest du dich informieren, welche Farbe sich am besten für deinen Zweck eignet. Also mache dir vorher klar, was du genau vor hast. Eine Tönung zum Beispiel eignet sich, wenn du deine Haare etwas dunkler tönen möchtest oder deine Haarfarbe intensivieren willst. Heller kannst du deine Haare damit nicht machen. Nach etwa 15 Haarwäschen ist die Farbe wieder weg, da sich die Pigmente nur auf die Oberfläche gelegt haben. Intensivtönungen oder Färbungen (bzw. Colorationen) enthalten Wasserstoffperoxid und Ammoniak, die die Schuppenschicht des Haares weit öffnen. Beide Varianten lassen sich nicht auswaschen, es entsteht ein Ansatz. Intensivtönungen werden allerdings mit jeder Haarwäsche etwas blasser. 

 2. Welcher Farbton passt zu mir? 

Was dir gefällt, weißt du natürlich selbst am besten. Dennoch solltest du dich an die Regel „Nicht mehr als zwei Nuancen heller oder dunkel als dein Naturton“ halten, damit der Selbstversuch auch gelingt. Ansonsten sieht das Endergebnis ziemlich unnatürlich krass aus und kann die Haarstruktur extrem schädigen.

3. Vorbereitung

Nun kann es endlich losgehen. Obwohl, Moment, Stop! Bevor du die Farbe in dein Haar schmierst, solltest du noch checken, ob du Shampoo und eine pflegende Haarkur ebenfalls parat gelegt hast. Denn ohne können deine Haare sehr schnell austrocknen, splissig werden und sogar brechen. Wichtig: Vor dem Färbeprozess solltest du auf das Haarewaschen verzichten, da der Talgfilm die Kopfhaut schützt.

4.  An welcher Kopfstelle fange ich mit der Farbe am besten an?

Wenn du deine Haare dunkler färben möchtest, solltest du die dicken Haarpartien zuerst einfärben und die feinen Haare am Ansatz lieber zuletzt. Die dünnen Härchen nehmen die Farbe viel schneller auf. Wenn du eine Nuance heller gehen möchtest, fange am besten am Hinterkopf an, dort sind deine Haare – da vom Licht geschützt – etwas dunkler und die Einwirkzeit  etwas länger.

5. Abschluss-Pflege

Wenn du die Farbe gründlich aus deinem Haar gespült hast, solltest du deinen Haaren auf jeden Fall etwas „Wellness“ gönnen. Durch eine Kur oder einen Conditioner kannst du den Tönungs- bzw. Färbeprozess abschließen und die geöffnete Schuppenschicht wieder schließen. Auch in den Wochen danach solltest du auf Produkte für coloriertes Haar zurückgreifen.

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