3. März 2021
Petting-Arten: Tipps zu Fummeln & Streicheln

Petting-Arten: So schön kann Streicheln und Fummeln sein

Du möchtest den Körper deines Partners entdecken und das ganz ohne Sex? Petting ist dafür wie gemacht – doch welche Petting-Arten gibt es?

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© iStock
Beim Petting geht es vor allem darum, Zärtlichkeiten miteinander auszutauschen. Wir verraten dir alle Tipps, die zur maximaler Erregung führen.

Was ist Petting? Küssen, Knutschen, Streicheln, den eigenen Körper und den deines Freunds Zentimeter für Zentimeter kennenlernen – das beschreibt Petting ganz gut! Petting auch bekannt als Fummeln, ist Sex ohne Geschlechtsverkehr und eine wunderbare Alternative für alle, die noch nicht „richtig“ mit ihrem Freund schlafen wollen, gleichzeitig aber ihre Lust ausleben wollen. Auch als Vorspiel vor dem Sex eignet sich das Fummeln perfekt, denn der Spaß kommt dabei natürlich nicht zu kurz. Und ihr könnt bei diesem Liebesspiel sogar einen Orgasmus dabei erleben! 

Was ist Petting?

Beim Petting wird der Körper des Partners mit den Fingern, Händen oder dem Mund stimuliert, ohne dass – wie beim Geschlechtsverkehr – der Penis des Jungen in die Scheide des Mädchens eindringt. Durch die intensiven Berührungen lernen vor allem unerfahrene Mädchen und Jungen, an welchen Stellen sie besonders erregbar oder empfindlich sind. Petting ist für Jugendliche also der Einstieg ins Sexleben.

Das zärtliche Fummeln wiederum ist die beste Basis, um sich später vertrauensvoll auf den eigentlichen Geschlechtsverkehr miteinander vorzubereiten. Petting (abgeleitet vom englischen Wort „pet“, zu deutsch „streicheln“) wird manchmal auch als Kuschelsex oder Blümchensex bezeichnet. Wer ein bisschen Nervenkitzel in die Sache bringen will, kann seinen Partner auch vorsichtig an bestimmten Stellen des Körpers knabbern oder beißen. Je nachdem natürlich, was ihr selbst angenehm findet! Wichtig nur: Lasst euch fallen und konzentriert euch auf die Zärtlichkeiten, die ihr miteinander austauscht. So genießt ihr es gleich doppelt und könnt nebenbei Erfahrungen sammeln.

Damit du Abwechslung ins Petting bekommst, stellen wir dir hier noch einmal alle Petting-Arten genauer vor. 

Petting-Arten: Was ist Reibesex?

Die Partner reiben sich (zum Teil mithilfe von Massage-Öl) intensiv aneinander. Auch Massagen am Penis und der Scheide gehören dazu. Dadurch erregt sich der Penis und die Scheide wird feucht.

Petting-Arten: Was ist Fingern?

Fingern ist die sexuelle Stimulation der Vagina durch die Finger und Hand des Sexpartners – umgangssprachlich auch "Fummeln" genannt. Fingern ist beim sexuellen Vorspiel die beliebteste Reizberührung, da alle erogenen Zonen an der Vagina gestreichelt werden. 

Petting-Arten: Was ist Necking?

Necking bedeutet Streicheln und Küssen ohne die Geschlechtsorgane zu berühren. Hier steht das Liebkosen des Partners klar im Vordergrund! Das wertvollste Werkzeug beim Necking sind die Lippen. Mit eurem Mund könnt ihr die Geschlechtsteile sanft küssen. Gerade als Vorstufe zum heavy Petting eignet sich diese Technik ideal.

Wie geht Petting?

Erlaubt ist beim Petting, was gefällt, nicht wehtut und natürlich nicht gefährlich ist (keine Gegenstände wie Flaschen in die Vagina einführen!). Beim Petting kannst du einen Jungen vor allem durch Streicheln, Reiben, Küssen, Lecken oder Saugen des Penis erregen. Eine Frau wird zum Beispiel durch Küssen, Lecken oder Saugen der Brüste/Brustwarzen oder durch die Stimulation der Klitoris („Kitzler“) mit den Fingern oder der Zunge erregt. 

Ihr solltet beim Petting aber vor allem herausfinden, was euch gegenseitig heiß macht. Und genau deswegen ist es wichtig, mit dem Partner zu sprechen. Auch du solltest sagen, was sich gut anfühlt und was dich beispielsweise nicht erregt, damit du deinen Körper besser kennenlernen kannst.

Kann man beim Petting einen Orgasmus kriegen?

Ja! Viele Frauen kommen sogar leichter durch die gefühlsvolle, manuelle Stimulation ihrer Klitoris zum Orgasmus als durch die direkte Penetration des Mannes. Gerade beim Petting oder Vorspiel können Mädchen rausfinden, was beim Sex für sie am schönsten ist. Es ist also durchaus wichtig und vorteilhaft, Petting vor dem Sex mit einem Mann zu testen. 

Kann man beim Petting schwanger werden?

Das Risiko einer Schwangerschaft ist sehr gering. Möglich ist es nur dann, wenn Sperma in die Scheide gerät, also zum Beispiel, wenn der Junge einen Samenerguss hatte, seine Finger mit der Samenflüssigkeit in Berührung kommen und er damit in ihre Scheide eindringt. Vorsicht auch vor dem sogenannten „Lusttropfen“, der unmittelbar vor dem Samenerguss austritt und ebenfalls Spermien enthalten kann!

Aber wo und wie lange überlebt Sperma eigentlich? Das erfährst du hier: Wie lange überleben Spermien?

Wird das Jungfernhäutchen beim Petting verletzt?

Nein. Das Jungfernhäutchen reißt meistens erst beim Eindringen des Penis in die Scheide und genau das wird beim Petting ja nicht praktiziert.

Kann man sich beim Petting mit HIV oder Geschlechtskrankheiten infizieren?

Die Gefahr, sich beim Petting mit Aids anzustecken, ist sehr gering. Ein wirklicher Schutz vor Geschlechtskrankheiten ist aber auch beim Petting nur durch das Kondom gegeben.

Was bedeutet Nachspiel?

Das Nachspiel ist der Austausch von Zärtlichkeiten nach dem Sex, also z.B. Streicheln und Küssen. Insbesondere für Mädchen ist ein Nachspiel oft sehr schön, da ihre Erregungskurve anders (langsamer) verläuft als die der Jungs. 

Tut das, was euch gut tut!

Insgesamt soll euch Petting in erster Linie Spaß machen und für tolle, prickelnde Momente sorgen. Damit ihr die Zärtlichkeiten, die ihr austauscht, genießen könnt, ist es wichtig, dass ihr euch wohlfühlt und nur das macht, was euch beiden guttut. Am besten ist es, wenn ihr euch langsam vortastet, miteinander redet, welche Berührungen besonders intensiv sind und offen und ehrlich seid, wenn ihr etwas nicht mögt oder an einer Stelle nicht gerne angefasst werdet. Wenn ihr euch an diese einfache Verhaltensweise haltet, steht einem intensiven Erlebnis nichts mehr im Wege! 

Du möchtest mehr über Sex und alles, was dazugehört, erfahren? Wir erklären dir Sexstellungen, wie etwa die Eiffelturmstellung oder die Seesternstellung und klären das Phänomen Muschifurz auf. 

Quellen: netdoktor.at, profamilia.de

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