5. Februar 2021
Was ist Petting? Und wie geht's?

Was ist Petting? So geht’s!

Petting ist ganz schön intim und eine Alternative zum richtigen Sex. So entdeckt man nicht nur seinen, sondern auch den Körper seines Partners. Hier kommen alle Fakten zum Petting!

Verliebtes Paar küsst sich auf den Mund
© Pexels
Was ist Petting und wie funktioniert es überhaupt?

Petting eignet sich sowohl als Einstieg für unerfahrene Paare als auch für Pärchen, die schon erfahren sind und sich gerne gegenseitig anfassen. Es ist eine Alternative zum „richtigen“ Geschlechtsverkehr ohne Penetration. Sprich: Es geht hier um das reine Fingerspiel und hat wenig mit Sex an sich zu tun. Und: Es gibt verschiedene Petting-Arten

Was ist Petting?

Beim Petting geht es in erster Linie um sanfte Berührungen mit den Händen am ganzen Körper, auch der Intimbereich wird damit eingeschlossen. Beim Petting geht es um zärtliche Liebkosungen, die auch zum Orgasmus führen können. So wie es uns das Wort an sich verrät, denn Petting kommt aus dem Englischen „to pet“ und bedeutet auf Deutsch „liebkosen“ oder „streicheln“. 

Petting eignet sich auch sehr gut als Vorspiel für den Sex. Den beim Petting oder Fummeln geht es nur um das reine Fingerspiel, ohne dass Genitalien miteinander in Berührung kommen. Denn das wäre ja Sex. 

Was gehört zum Petting dazu? 

Beim Petting streicheln sich die Partner gegenseitig ganz liebevoll. Egal ob wechselnd oder gleichzeitig. Hier geht es darum, sich seinem Partner völlig hinzugeben und ihn mit den Berührungen durch Finger, Lippen und die Zunge zu verwöhnen. Der gesamte Körper darf gestreichelt und liebkost werden, auch der Intimbereich. Es geht beim Petting viel mehr um die Erregung und die gegenseitige Lust aufeinander zu steigern, indem man sich gegenseitig anfasst und küsst als um den Geschlechtsverkehr. Beim Petting ist alles erlaubt, was einem Spaß macht und vor allem auch gefällt. Man kann Petting als Vorspiel nutzen, aber auch nur beim Petting bleiben und sich gegenseitig einen schönen Orgasmus schenken. Wer denkt, dass es sich beim Petting um langweiligen Streichelsex oder Blümchensex handelt, der irrt sich. Petting kann mit der richtigen Person großen Spaß machen und das Fummeln sollte richtig genossen werden. 

Petting bei Jungen: Wie mache ich das?

Es ist alles erlaubt, was euch gefällt. Jeder mag es, mit sanften Berührungen und Küssen verwöhnt zu werden. So könnt ihr euch langsam herantasten und einzelne Körperteile in den Fokus stellen. Arme, Beine und besonders die erogenen Zonen wie der Hals oder die Ohren sind beim Petting sehr beliebt. Der klassische Handjob gehört zum Petting auch dazu. Ihr könnt euch beim Streicheln langsam herantasten und müsst nicht sofort mit dem Penis beginnen. Beginnt mit harmlosen Küssen und Berührungen und steigert damit langsam, aber sehr intensiv die Lust eures Freundes.

Petting bei Mädchen: Wie geht das?

Ähnlich wie bei den Jungen läuft es auch bei den Mädchen ab. Die erogenen Zonen reagieren empfindlich und sollten ganz langsam und intensiv geküsst und gestreichelt werden. Beim Petting geht es in aller erster Linie darum, sich Zeit zu nehmen und den Augenblick zu genießen. So kann man sich nach und nach mit den Fingern und den Lippen jeder einzelnen Körperstelle widmen und die Intimzone miteinbeziehen. Die Vagina kann zärtlich liebkost werden und die Klitoris stimuliert werden. Wer mag, kann ein wenig Gleitgel nehmen, so ist das Erlebnis intensiver. 

Verschiedene Petting Arten: Necking, Soft- und Hard Petting

Was ist der Unterschied zwischen Petting und Necking? 

Necking ist ähnlich wie das Petting, denn beim Necking geht es auch darum, seine Zärtlichkeiten mit dem Partner auszutauschen. Das Necking ist die „brave“ Version vom Petting. Beim Necking können alle Körperteile geküsst, gestreichelt und berührt werden außer der Intimbereich: Vagina, Klitoris, Hoden und Penis werden beim Necking nicht berührt!

Soft Petting und Hard Petting – Der Unterschied

Soft Petting: Beim Soft Petting geht es um das gegenseitige Anfassen, Streicheln und Küssen. Hier wird der Partner liebevoll verwöhnt, jedoch steht bei dieser Art von Petting nicht der Orgasmus im Vordergrund. Es geht lediglich nur um den schönen intimen Augenblick.

Hard Petting: Das Hard Petting beschreibt die Art des Pettings, bei dem es darum geht, seinen Partner so zu stimulieren, bis es zum Orgasmus kommt, aber ohne Geschlechtsverkehr. Also Handjob, Blowjob und das Fingern sind hier erwünscht, bis es zum Höhepunkt kommt.

Kann man vom Petting schwanger werden?

Was für einige vielleicht ein wenig abwegig klingt: Man durch Petting keine Schwangerschaft ausschließen. Denn wenn beim Petting Sperma in die Scheide gelangt, kann das schon ausreichen und zu einer Schwangerschaft führen. Sobald eine Samenzelle zu einer Eizelle gelangt und miteinander verschmilzt. Wenn das Paar beispielsweise gemeinsam masturbiert und der Partner seinen Finger in die Scheide steckt, ist das Risiko einer Schwangerschaft da. Also um auf Nummer sicherzugehen, sollte der Kontakt zwischen Vagina und Sperma oder auch Lusttropfen gemieden werden und sich für eine Verhütungsmethode entscheiden. So kann nichts Unerwartetes passieren!

Kann beim Petting das Jungfernhäutchen reißen? 

Nein, beim Petting wird das Jungfernhäutchen nicht verletzt. Erst beim Eindringen des Penis wird das Jungfernhäutchen verletzt. Und das ist nicht das, worum es beim Petting geht.

Petting: Sind Geschlechtskrankheiten übertragbar?

Es ist immer gut zu wissen, ob der Partner an übertragbaren Geschlechtskrankheiten erkrankt ist. Denn Syphilis, Chlamydien und auch Tripper können durch infizierte Körperstellen übertragen werden. Dabei reicht schon eine kleine Wunde, die mit den Körperflüssigkeiten wie Sperma, Scheidenflüssigkeit oder Blut in Berührung kommt. Es ist zwar ziemlich selten, aber durch Petting kann auch das HIV übertragen werden. Umso wichtiger ist es auch beim Fummeln lieber an Verhütungsmittel zu denken. 

Worauf muss man beim Petting achten?

Hygiene ist das A und O. Achtet auf saubere Hände und dass keiner allzu lange Fingernägel hat. Sonst kann es zu unangenehmen Berührungen kommen, die bis hin zu schmerzvollen Verletzungen führen. Das kann die Stimmung ziemlich schnell killen.

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Quellen: netdoktor.de, familienplanung,de, profamilia.de 

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